Neues Volksblatt: "Rückkehr" von Markus EBERT

Ausgabe vom 3. Oktober 2013

Linz (OTS) - In der Diskussion um die Rückkehr des Linzer Ex-SPÖ-Finanzstadtrates Mayr in die OÖ Gebietskrankenkasse wurde seitens der SPÖ immer betont, dass das rechtlich einwandfrei sei. Was ja auch niemand bestritten hat, aber am Kern der Sache vorbeigeht. Denn für Empörung nicht zuletzt in SPÖ-Reihen sorgte, dass Mayr auf der Rückkehr als Direktor beharrte, dass die bisherige Direktorin Platz machen sollte und dass andere Möglichkeiten nicht in Betracht gezogen worden sind. Letzteres ist schon dadurch belegt, dass seit Mayrs Ankündigung, aus dem Stadtsenat auszuscheiden, und seiner angepeilten Rückkehr in die OÖGKK zwei Monate vergingen, ohne dass man eine für alle Seiten verträgliche Lösung gesucht hätte. Zu überzeugt waren die Chefgenossen Ackerl und Dobusch von der Selbstverständlichkeit dieser Rückkehr - und wurden eines Schlechteren belehrt. Schön für Mayr, dass man jetzt, kurz nach der NR-Wahl, im eigenen Haus jobmäßig für ihn fündig geworden ist, aber:
Der OÖGKK hätte man dieses Polit-Theater ersparen können, denn einen Geschäftsführer sucht die SPÖ-Stiftung schon länger, wie in einer Aussendung zu lesen war.
Mit wie wenig Aufregung man eine Rückkehr zum alten Arbeitgeber über die Bühne bringt, hat man jetzt in Salzburg gesehen. Dort arbeitet Ex-LH Burgstaller wieder in der Arbeiterkammer - aber dort, wo man sie brauchen kann, und nicht dort, von wo sie weggegangen ist.

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