• 02.10.2013, 21:00:38
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Neues Volksblatt: "Rückkehr" von Markus EBERT

Ausgabe vom 3. Oktober 2013

Utl.: Ausgabe vom 3. Oktober 2013 =

Linz (OTS) - In der Diskussion um die Rückkehr des Linzer
Ex-SPÖ-Finanzstadtrates Mayr in die OÖ Gebietskrankenkasse wurde
seitens der SPÖ immer betont, dass das rechtlich einwandfrei sei. Was
ja auch niemand bestritten hat, aber am Kern der Sache vorbeigeht.
Denn für Empörung nicht zuletzt in SPÖ-Reihen sorgte, dass Mayr auf
der Rückkehr als Direktor beharrte, dass die bisherige Direktorin
Platz machen sollte und dass andere Möglichkeiten nicht in Betracht
gezogen worden sind. Letzteres ist schon dadurch belegt, dass seit
Mayrs Ankündigung, aus dem Stadtsenat auszuscheiden, und seiner
angepeilten Rückkehr in die OÖGKK zwei Monate vergingen, ohne dass
man eine für alle Seiten verträgliche Lösung gesucht hätte. Zu
überzeugt waren die Chefgenossen Ackerl und Dobusch von der
Selbstverständlichkeit dieser Rückkehr - und wurden eines
Schlechteren belehrt. Schön für Mayr, dass man jetzt, kurz nach der
NR-Wahl, im eigenen Haus jobmäßig für ihn fündig geworden ist, aber:
Der OÖGKK hätte man dieses Polit-Theater ersparen können, denn einen
Geschäftsführer sucht die SPÖ-Stiftung schon länger, wie in einer
Aussendung zu lesen war.
Mit wie wenig Aufregung man eine Rückkehr zum alten Arbeitgeber über
die Bühne bringt, hat man jetzt in Salzburg gesehen. Dort arbeitet
Ex-LH Burgstaller wieder in der Arbeiterkammer - aber dort, wo man
sie brauchen kann, und nicht dort, von wo sie weggegangen ist.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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