- 28.09.2013, 15:36:11
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PRO-GE Bundesjugendkonferenz: Wir bauen unsere Zukunft!
Sascha Ernszt ist neuer Bundesjugendvorsitzender der Produktionsgewerkschaft
Utl.: Sascha Ernszt ist neuer Bundesjugendvorsitzender der
Produktionsgewerkschaft =
Wien (OTS/ÖGB) - Unter dem Motto "Let's stick together. Wir bauen
unsere Zukunft hielt die PRO-GE Jugend am 28 September 2013 ihre
Bundesjugendkonferenz ab. "Wir haben so viel Mitbestimmung wie nie
zuvor", sagte der neue PRO-GE Jugendvorsitzende Sascha Ernszt und
nannte unter anderem Kollektivvertragsverhandlungen und
internationales Engagement als wichtige künftige Betätigungsfelder.
"Dass Menschen für vielleicht 300 Euro im Monat 40 Wochenstunden
arbeiten müssen oder dass Lehrlingen zu unbezahlten Überstunden
angehalten werden, ist inakzeptabel. Jetzt ist unsere Zeit, dafür zu
sorgen, dass solche Entwicklungen ein Ende finden."
Ernszt wurde von den rund 100 Delegierten der Konferenz zum
Bundesjugendvorsitzenden der PRO-GE gewählt. Ertritt damit die
Nachfolge von Jürgen Michlmayr an, der auf der Konferenz mit Standing
Ovations verabschiedet wurde. Überraschungsgast Bundeskanzler Werner
Faymann bedankte sich bei den JugendvertrauensrätInnen für ihre
Arbeit. "Soviel Engagement für Andere ist keine
Selbstverständlichkeit."
Ein zentrales Thema des Arbeitsprogramms der PRO-GE Jugend für die
kommenden Jahre ist Bildung. Der Zugang zu Bildung darf nicht von
sozialer Herkunft, Migrationshintergrund, Nationalität oder
Geschlecht abhängig sein. Gefordert wird unter anderem eine
Ausweitung der Berufsorientierung in der Pflichtschule. Nur vier von
fünf Lehrlingen können ihre Lehre erfolgreich abschließen. Für die
duale Ausbildung fordert die PRO-GE Jugend daher eine
Qualitätsoffensive.
Erneut stellte die PRO-GE Jugend die Forderung nach Teilprüfungen
statt einer großen Lehrabschlussprüfung in der modularen
Berufsausbildung. Von der Wirtschaft fordern die Delegierten der
Bundesjugendkonferenz mehr Verantwortungsbewusstsein und
Investitionen in Lehrausbildung und Weiterbildung, denn nur über
Fachkräftemangel zu jammern sei zu wenig. Die Jugendarbeitslosigkeit
sei in Österreich zwar in EU-Vergleich "relativ gering, aber absolut
unerträglich".
Neues Bundesjungendpräsidium
Neben Sascha Ernszt (Siemens) wurden von den Delegierten der
Bundesjugendkonferenz Jürgen Schrönkhammer (Schaeffler Austria),
Roland Baumann ((voestalpine), Manuel Trausnegger (voestalpine
Hytronics), Gernot Rilling (Mayr-Melnhof Karton) und Melanie Ebster
(GE Jenbacher) in das neue Bundesjugendpräsidium der
Produktionsgewerkschaft gewählt.
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