• 25.09.2013, 13:01:51
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  • OTS0182 OTW0182

uniko warnt vor Schwachstellen im Lehrerdienstrecht

Vizerektor Polaschek: "Anforderungen für Berufseinstieg werden nicht erfüllt"

Utl.: Vizerektor Polaschek: "Anforderungen für Berufseinstieg werden
nicht erfüllt" =

Wien (OTS) - Die heute zu Ende gehende Begutachtungsfrist für das
Lehrerdienstrecht nimmt die Universitätenkonferenz (uniko) zum
Anlass, um nochmals auf die Schwachstellen der gesetzlichen Regelung
hinzuweisen. Die begonnene Reform der Pädagoginnen- und
Pädagogenbildung müsse durch ein zeitgemäßes Lehrerinnen- und
Lehrerdienstrecht ergänzt werden, das sicherstellt, dass die Ausübung
der Lehrtätigkeit in der Sekundarstufe an einen universitären Master-
bzw. Diplomabschluss gebunden ist. "Der jetzige Gesetzentwurf
erfüllt diese Anforderungen nicht. Das vorgesehene System wird nicht
dazu führen, dass Berufseinstieg und Masterabschluss sinnvoll
miteinander verknüpft werden können", kritisiert der Vorsitzende des
uniko-Forums Lehre, Vizerektor Martin Polaschek.

Es bestehe daher die große Gefahr, dass der Dienstgeber sich
künftig damit begnügen wird, dass Lehrerinnen und Lehrer einen
Bachelor-Abschluss haben werden, ergänzt der Forums-Vorsitzende. Die
uniko bekräftigt bei der Gelegenheit ihre Forderung, wonach
Pädagogischen Hochschulen (PH) mit entsprechenden Strukturen,
insbesondere einer mit den Universitäten vergleichbaren Autonomie und
Qualitätssicherung auszustatten sind, um die Kooperation von
Universitäten mit PH zu ermöglichen. Zudem sollte die Verantwortung
für autonome Pädagogische Hochschulen jenem Ressort übertragen
werden, das auch für die Universitäten zuständig ist.

Die Stellungnahme der uniko zur Dienstrechtsnovelle -
Pädagogischer Dienst ist unter
http://www.ots.at/redirect/uniko
auf der Homepage abrufbar.

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