- 23.09.2013, 09:37:44
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UN-Gipfel zu Millenniumsentwicklungszielen
Caritas Präsident Franz Küberl fordert eine mutige Vision und konkrete Schritte: "2030 darf kein Kind mehr an den Folgen von Hunger sterben!"
Utl.: Caritas Präsident Franz Küberl fordert eine mutige Vision und
konkrete Schritte: "2030 darf kein Kind mehr an den Folgen von
Hunger sterben!" =
Wien (OTS) - Übermorgen (25. September) treffen einander hochrangige
StaatsvertreterInnen im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York
und haben dabei die großen sozialen Probleme der Welt auf ihrer
Agenda. Bundespräsident Heinz Fischer nimmt als Vertreter Österreichs
am Gipfel teil, bei dem es darum geht, wie und mit welchem Einsatz
die Welt die dringendsten globalen Tragödien wie Armut, Hunger,
Umweltzerstörung oder Kindersterblichkeit bewältigen könnte.
Im Jahr 2015 laufen die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten
Nationen aus. Die Staatengemeinschaft hatte sich zu Beginn des neuen
Jahrtausends vorgenommen, die weltweite Armut und den Hunger bis 2015
zu halbieren. Tatsächlich wurde viel in den vergangenen Jahren
erreicht: Die Kindersterblichkeit konnte um die Hälfte reduziert
werden, viel mehr Menschen haben Zugang zu Trinkwasser. Caritas
Präsident Franz Küberl: "Trotzdem bleibt der unfassbare Skandal, dass
alle 10 Sekunden ein Kind an Hunger stirbt. Somit wurden die Ziele
nicht erreicht, dennoch lautet die Botschaft: Hilfe ist möglich,
Hunger ist besiegbar!"
Weltweit sterben noch immer täglich 8.000 Kinder an den Folgen von
Hunger und Unterernährung. Fokus des Polit-Gipfels ist es, eine
Bilanz der Millenniumsentwicklungsziele zu ziehen und sich über eine
zukünftige so genannte Entwicklungsagenda Gedanken zu machen.
Caritaspräsident Küberl ruft die Delegation, die Österreich in New
York vertritt, auf: "Vertreten Sie dort eine starke und mutige
Meinung, damit gemeinsam konkrete Schritte gegen den Hunger in der
Welt gesetzt werden, so dass 2030 kein Kind mehr verhungern muss.
Klar ist, dass sich die Staaten zusätzlich zu konkreten wirksamen
Entwicklungshilfeprogrammen und zu weitgehenderen Schritten
verpflichten müssen. Dabei müssen auch Themen wie weltweite
Nahrungsmittelverschwendung, Landgrabbing, exzessive Spekulation auf
Nahrungsmittel, Anbau von Agrotreibstoffen, Klimawandel und
Agrarhandel und deren Folgen auf den Hunger berücksichtigt werden."
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