• 22.09.2013, 10:15:50
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GPA-djp-Bundesjugendforum fordert "Aus" für Lehrlingsstellen in der WKÖ

Florian Hohenauer mit großer Mehrheit zum Bundesjugendvorsitzenden wieder gewählt

Utl.: Florian Hohenauer mit großer Mehrheit zum
Bundesjugendvorsitzenden wieder gewählt =

Wien (OTS/ÖGB) - Die Delegierten des 6. Bundesjugendforums der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) tagen seit Freitag, 20. September bis heute Sonntag im
Jugendgästehaus Velden, um die personellen und inhaltlichen Weichen
für die kommenden zwei Jahre zu stellen. Florian Hohenauer wurde mit
großer Mehrheit als Vorsitzender bestätigt.++++
Zentrale Forderung bleibt die Forderung nach besseren
Zukunftsperspektiven durch mehr Investitionen in die Qualität der
Ausbildung, besonders für die Lehre, erklärt Hohenauer: "Dazu gehört
für uns besonders die Lösung dieser Herausforderung aus der
Tagespolitik. In diesem Sinne haben wir die Lehrlingsstellen auf dem
Radar, die in allen Bundesländern in der Wirtschaftskammer
angesiedelt sind, womit sie oftmals weniger als Ansprechstelle für
gute Ausbildung, sondern vielmehr als Vertreter der Arbeitgeber
agieren."
Deutlich werde das dadurch, dass die LeiterInnen der Lehrlingsstellen
meist auch die bildungspolitischen ReferentInnen der jeweiligen
Wirtschaftskammer sind. "Und noch deutlicher wird das, wenn Wege
gesucht und gefunden werden, um Regelungen, die zugunsten von
Lehrlingen und ArbeitnehmerInnen eingeführt werden sollen, zu
umgehen. Es erscheint also als logische Konsequenz, die
Lehrlingsstellen in ihrer bestehenden Form aufzulösen und durch
unabhängige Agenturen zur Sicherung der Ausbildungsqualität zu
ersetzen", erklärt Hohenauer den entsprechenden, vom GPA-djp
Bundesjugendforum beschlossenen Antrag: "Für eine qualitativ
hochwertige Lehrausbildung zu fairen Rahmenbedingungen, von der
AusbildnerInnen und Jugendliche gleichermaßen profitieren, braucht es
mutige Entscheidungen, die nur losgelöst von gesellschaftspolitischen
Scheuklappen getroffen werden können!"
Schwerpunkt für die GPA-djp-Jugend bleibt neben der Forderung nach
dem Ende von Zugangsbeschränkungen an den Universitäten auch jene
nach der Abschaffung der Pflichtpraktika für SchülerInnen: "Das
Pflichtpraktikum gibt es im Arbeitsrecht gar nicht, es ist also auch
in den Schulgesetzen abzuschaffen und durch kollektivvertraglich
abgesicherte Dienstverhältnisse zur Vertiefung des theoretischen
Unterrichts zu ersetzen", erklären Hohenauer und
GPA-djp-Bundesjugendsekretär Helmut Gotthartsleitner: "Schluss mit
der Ausbeutung von Jugendlichen - dafür gehen wir auch in den
nächsten Jahren auf die Barrikaden, wenn es notwendig ist!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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