- 20.09.2013, 09:16:25
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Strache, Vilmsky: Hilferuf aus den Reihen des EKO Cobra ist sehr ernst zu nehmen!
FPÖ will nach der Wahl sachliche Defizit-Analyse und umgehend eine Ausrüstungsoffensive für die Exekutive - "Das darf sich nicht wiederholen"
Utl.: FPÖ will nach der Wahl sachliche Defizit-Analyse und umgehend
eine Ausrüstungsoffensive für die Exekutive - "Das darf sich
nicht wiederholen" =
Wien (OTS) - Der Hilferuf aus den Reihen des Einsatzkommandos Cobra
ist sehr ernst zu nehmen, so reagierten heute FPÖ-Obmann HC Strache
sowie FPÖ-Sicherheitssprecher Harald Vilimsky auf ein an die
Öffentlichkeit gerichtetes Schreiben, das offensichtlich in direkter
Reaktion auf die tragischen Ereignisse rund um den "Wilderer-Fall"
verfasst wurde.
Wenn tatsächlich statt 13 Einsatzbeamten mit gepanzerten Fahrzeugen,
wie es vom Fachbereich Taktik des EKO Cobra gefordert wurde, aufgrund
des Sparducks nur drei Beamte ohne gepanzertes Fahrzeug für die
Absicherung des Waldgebietes bereitgestellt wurden, dann könne jetzt
nicht zur Tagesordnung übergegangen werden. Besondere Brisanz erlange
dies noch zusätzlich durch den Umstand, dass im Sommer von den
Cobra-Taktikern auf die Mängel des geänderten Einsatzplanes und das
damit in Zusammenhang stehende unkalkulierbare Risiko hingewiesen
worden sein solle.
Alarmierend sei auch der Missstand, dass nach dem Schusswechsel
offenbar der Wilderer deswegen nicht verfolgt werden konnte, weil es
offenbar nur völlig veraltete Nachtsichtgeräte bzw. Gewehroptiken
gäbe. Dazu komme noch, dass es offenbar keine entsprechende
Mannschutzausrüstung gäbe, um die Beamten ausreichend gegen
Jagdwaffen zu schützen. Einschubplatten als Schutz gegen solche
Waffen seien offenbar lediglich für wenige Einsatzbeamte verfügbar,
erläuterten Strache und Vilimsky unter Bezugnahme auf das öffentlich
gewordene Schreiben.
Strache und Vilimsky gehen davon aus, dass alle in diesem Schreiben
thematisierten Missstände der tatsächlichen Faktenlage entsprechen,
was bedeute, dass man auch eine Untersuchung über die etwaige
Mitverantwortung behördlicher und politischer Entscheidungsträger
vornehmen müsse. "Daran werden wir nicht vorbei kommen", so der
FPÖ-Obmann. Strache: "Ich will, dass man so rasch wie möglich nach
der Wahl in aller Sachlichkeit die Defizite analysiert sowie umgehend
die erforderlichen Mittel bereitstellt, damit sich derart tragische
Fälle nicht erneut ereignen können. Der Staat ist es seinen
Exekutivkräften schuldig, sie nur mit bestmöglicher Ausrüstung
einzusetzen. Die FPÖ wird hier nicht nachlassen, bis sämtliche
Defizite in der Ausrüstung beseitigt sind und auch die
Verantwortlichkeit für die tragischen Ereignisse in der
"Wilderer-Causa" definiert wurden."
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