- 19.09.2013, 12:11:42
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FFG FORUM 2013: Erfolgsrezepte für den Forschungsstandort Österreich
Bures: Technische Innovationen sollen gesellschaftlichen Nutzen stiften - Mitterlehner: Forschung und Entwicklung sichern Exporterfolge von Unternehmen

Utl.: Bures: Technische Innovationen sollen gesellschaftlichen
Nutzen stiften - Mitterlehner: Forschung und Entwicklung
sichern Exporterfolge von Unternehmen =
Wien (OTS) - Die geeigneten Rezepte und Zutaten für einen
erfolgreichen Wirtschafts- und Innovationsstandort standen im Zentrum
des diesjährigen FFG FORUMs 2013 am Mittwoch, 18. September, im
Wiener Museumsquartier. Vor über 600 Gästen diskutierten
Spitzenforscher, Top-Manager und Entscheidungsträger darüber, wie der
"Vorsprung durch Forschung" - so das Motto des diesjährigen FFG
FORUMs - weiter gehalten und ausgebaut werden kann.
Innovationsministerin Doris Bures und Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner zogen Bilanz über die letzten fünf Jahre erfolgreicher
Forschungspolitik und betonten dabei den zentralen Stellenwert von
Forschung und Innovation für den Wirtschaftsstandort Österreich auch
in Zukunft.
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner betonte neben den
Herausforderungen auch die Erfolge der Forschungspolitik. "Die
aktuelle Exportstatistik zeigt, dass die österreichische Wirtschaft
schon jetzt sehr innovativ ist. Denn für den Erfolg unserer Produkte
am Weltmarkt ist nicht in erster Linie der Lohnwettbewerb
entscheidend, sondern das, was an Forschung und Entwicklung enthalten
ist." Mitterlehner betonte, dass die öffentlichen Aufwendungen für
Innovationen auch in der Wirtschaftskrise nicht gekürzt wurden,
wodurch österreichische Unternehmen rascher wieder auf Wachstumskurs
kommen konnten. "Jetzt geht es darum, die positive Dynamik
fortzusetzen. Daher dürfen wir uns nicht auf unserer guten Position
ausruhen, sondern müssen weitere Anstrengungen setzen. Nur so können
wir auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb bestehen."
"Wir haben gute Argumente dafür, öffentliche Gelder in Forschung
und Entwicklung zu investieren. Das stärkt den Standort und bringt
einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Nutzen", so
Innovationsministerin Doris Bures. "Innovative Technologien sollen
aber über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus auch einen Beitrag zur
Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten. Wir sind dann besonders
erfolgreich, wenn aus technischen Innovationen auch soziale
Innovationen werden. Das betrifft etwa die Mobilität, die
Lebensqualität älterer Menschen oder neue elektronische
Dienstleistungen. Hier profitieren wir alle von Forschung und
Innovation."
Für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der FFG,
Johann Marihart, brauche Österreich bei Forschung und
Forschungsförderung den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu
scheuen. "Forschungsförderung ist auch für den Staat ein gutes
Investment, weil damit private Investitionen gehebelt werden."
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth betonte die Rolle der FFG als
"Schmiermittel" für das Innovationssystem, FFG-Geschäftsführer Klaus
Pseiner unterstrich die hohen Standards der FFG-Förderabwicklung, die
einen optimalen Nutzen für das Innovationssystem gewährleisten
sollen.
Im Rahmen der Fachgespräche am Nachmittag wurden Strategien zur
Verbesserung des Innovations- und Forschungsstandortes Österreich
diskutiert, aber auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche
Bedeutung von Forschung und Innovation. Mit Sarah Wiener und Fritz
Wieninger als Gästen stand das Abendprogramm im Zeichen des
Forschungsthemas "Lebensmittel". Immerhin hat die FFG allein in den
letzten 10 Jahren über 250 Forschungsprojekte aus allen Bereichen der
Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und des Vertriebes gefördert.
Insgesamt wurden dafür rund 35 Millionen Euro (Gesamtförderung)
aufgewendet. Aber auch im Rahmen von EU-Projekten sind heimische
Unternehmen und Institute sehr aktiv.
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