Schmidinger warnt vor Einschränkungen der Uni-Autonomie

uniko präsentiert zehn Forderungen an die künftige Bundesregierung

Wien (OTS) - Die Präsentation des Forderungskatalogs der Universitätenkonferenz (uniko) an die nächste Bundesregierung nahm uniko-Präsident, Rektor Heinrich Schmidinger, heute, Mittwoch, zum Anlass, um vor einer Einschränkung der Autonomie zu warnen. Er verwies auf die jüngsten "politischen Vorgaben" der Länder wie etwa im Falle der Medizin-Fakultät Linz oder des Promotionsrechts für die Donau-Uni Krems an die Bundesregierung. "Autonomie kann auch faktisch unterlaufen werden, wie durch anlassbezogene Gesetzgebung als Folge von Anweisungen der Landeshauptleute", erklärte Schmidinger im Rahmen einer Pressekonferenz der uniko.

An der Spitze der zehn Forderungen der uniko an die künftige Koalition findet sich daher auch das Anliegen, "die universitäre Autonomie zu respektieren und weiter zu stärken". Präsident Schmidinger hielt dazu fest: "Autonomie ist für die Universitäten das höchste Gut, sie muss für die künftige Regierung genauso wichtig sein wie für uns selbst." Als weitere Punkte griff er die Universitätsfinanzierung und - damit verbunden - die Studienplatzfinanzierung heraus. "Diese muss sich an vorhandenen Kapazitäten orientieren, alles andere hat keinen Sinn", fügte Schmidinger hinzu. Die Universitäten seien auch bereit, sich im Rahmen der Autonomie des Themas Studienbeiträge anzunehmen. "Das muss uns aber der Gesetzgeber zugestehen", betonte der uniko-Präsident.

Die bildungs- und wissenschaftspolitischen Positionen der uniko sind auf der Homepage unter
http://www.uniko.ac.at/modules/download.php?key=3087_DE_O&cs=57B4
abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

Manfred Kadi
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Österreichische Universitätenkonferenz
Floragasse 7/7, 1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
Email: manfred.kadi@uniko.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RKO0001