• 18.09.2013, 13:53:11
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Schmidinger warnt vor Einschränkungen der Uni-Autonomie

uniko präsentiert zehn Forderungen an die künftige Bundesregierung

Utl.: uniko präsentiert zehn Forderungen an die künftige
Bundesregierung =

Wien (OTS) - Die Präsentation des Forderungskatalogs der
Universitätenkonferenz (uniko) an die nächste Bundesregierung nahm
uniko-Präsident, Rektor Heinrich Schmidinger, heute, Mittwoch, zum
Anlass, um vor einer Einschränkung der Autonomie zu warnen. Er
verwies auf die jüngsten "politischen Vorgaben" der Länder wie etwa
im Falle der Medizin-Fakultät Linz oder des Promotionsrechts für die
Donau-Uni Krems an die Bundesregierung. "Autonomie kann auch faktisch
unterlaufen werden, wie durch anlassbezogene Gesetzgebung als Folge
von Anweisungen der Landeshauptleute", erklärte Schmidinger im Rahmen
einer Pressekonferenz der uniko.

An der Spitze der zehn Forderungen der uniko an die künftige
Koalition findet sich daher auch das Anliegen, "die universitäre
Autonomie zu respektieren und weiter zu stärken". Präsident
Schmidinger hielt dazu fest: "Autonomie ist für die Universitäten das
höchste Gut, sie muss für die künftige Regierung genauso wichtig sein
wie für uns selbst." Als weitere Punkte griff er die
Universitätsfinanzierung und - damit verbunden - die
Studienplatzfinanzierung heraus. "Diese muss sich an vorhandenen
Kapazitäten orientieren, alles andere hat keinen Sinn", fügte
Schmidinger hinzu. Die Universitäten seien auch bereit, sich im
Rahmen der Autonomie des Themas Studienbeiträge anzunehmen. "Das muss
uns aber der Gesetzgeber zugestehen", betonte der uniko-Präsident.

Die bildungs- und wissenschaftspolitischen Positionen der uniko
sind auf der Homepage unter
http://www.uniko.ac.at/modules/download.php?key=3087_DE_O&cs=57B4
abrufbar.

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