- 17.09.2013, 14:47:46
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Post errichtet Österreichs größte PV-Dachanlage

Wien (OTS) -
- Klima- und Energiefonds fördert Vorzeigeprojekt für
Elektromobilität mit erneuerbarer Energie
- Neue PV-Dachanlage soll Energiebedarf für über 1.000 E-Fahrzeuge
der Post-Flotte decken
- Post: Gesamtinvestitionen von etwa 1,7 Mio. Euro
Am Briefzentrum der Österreichischen Post AG in Wien/Inzersdorf
entsteht derzeit die größte Photovoltaik-Dachanlage Österreichs.
Montiert werden 3.528 PV-Module mit je 250 Watt Leistung und einer
Gesamtleistung von 880 kWp (Kilowattstunden peak) - Die Anlage geht
im Oktober 2013 in Betrieb. Darüber hinaus wird auf der Dachfläche
des im Bau befindlichen Post-Logistikzentrums in
Allhaming/Oberösterreich eine Photovoltaik-Dachanlage mit einer
Gesamtleistung von 400 kWp geplant. Beide Anlagen werden zusammen
rund 1.300 kWp produzieren - das entspricht einem Jahresenergieertrag
von 1,4 Mio. Kilowattstunden. Die Post wird damit ihren gesamten
Energiebedarf für die zukünftige "E-Mobility Post"-Flotte decken, zu
der bis zum Jahr 2015 über 1.000 ein- und mehrspurige
Elektrofahrzeuge gehören werden. Gefördert werden die PV-Anlagen
durch den Klima- und Energiefonds mit den Mitteln des
Lebensministeriums. Gefördert werden bis zu 40% der umweltrelevanten
Mehrinvestitionen. Die Post ist eine von acht Modellregionen zur
E-Mobilität in Österreich.
Im Rahmen eines Pressetermins besichtigte Umweltminister Niki
Berlakovich gemeinsam mit Post-Vorstand Walter Hitziger sowie Klima-
und Energiefonds- Geschäftsführer Ingmar Höbarth den Baufortschritt
der Photovoltaik-Anlage. Umweltminister Niki Berlakovich: "Für den
Klimaschutz und die Energiewende brauchen wir dringend alternative
Mobilitätslösungen, denn der Verkehr ist zu 95% vom importierten
Erdöl abhängig und für 30% der CO2-Emissionen verantwortlich. Als
Umweltminister gratuliere ich der Österreichischen Post AG zu diesem
Vorzeigeprojekt für zukunftsweisende Mobilität in Kombination mit
erneuerbarer Solarenergie. Ich lade Österreichs Betriebe und
Gemeinden ein, diesem mutigen Beispiel zu folgen. Mit dem Klima- und
Energiefonds und dem klima:aktiv mobil Programm des
Lebensministeriums bieten wir diesen innovativen Betrieben und
Gemeinden Unterstützung bei klimafreundlichen Mobilitätsprojekten mit
erneuerbarer Energie. Projekt für Projekt kommen wir damit der
Energiewende näher."
Vorzeigeprojekt mit Multiplikatoreffekt in der Bevölkerung
Um langfristig ein nachhaltiges und klimafreundliches Energie- und
Mobilitätssystem für Österreich aufzubauen, ist der konsequente
Ausbau Erneuerbarer Energien ein zentrales Ziel des Klima- und
Energiefonds. In derzeit acht Modellregionen und
-projekten wird die Einführung der E-Mobilität in unterschiedlichen
Konzepten vorbereitet. E-Fahrzeuge haben dabei einen besonders hohen
Stellenwert. "In Sachen E-Mobilität ist die Post österreichweit im
Spitzenfeld unterwegs und setzt neue Maßstäbe. Die Energiekosten des
Verteilzentrums werden um 10% reduziert, das animiert auch andere
Vorzeigeunternehmen zum CO2-Sparen. Außerdem wirkt die
umweltfreundliche E-Flotte als Multiplikator in der Bevölkerung, denn
Postler sind in ihren lautlosen und sauberen E-Mobilen in ganz
Österreich unterwegs", freut sich Klima- und
Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth.
Österreichische Post stellt alle Sendungen CO2 neutral zu
"Seit dem Jahr 2011 werden alle Sendungen in Österreich
klimaneutral zugestellt. Diese Initiative - CO2 NEUTRAL ZUGESTELLT -
ist der Beweis, dass man wirtschaftliches Denken und umweltschonendes
Handeln vereinen kann. Mit der Photovoltaikanlage am Briefzentrum in
Wien profitiert nicht nur unsere Umwelt, sondern auch jeder einzelne
Kunde der Post", so Walter Hitziger, Vorstand der Österreichischen
Post. Mit dem Bau der größten in Österreich befindlichen
Photovoltaik-Dachanlage kommt die Post ihrem Ziel, den Energiebedarf
nachhaltig zu senken, wieder einen Schritt näher.
E-Mobilität hat bei der Österreichischen Post eine lange Tradition:
Vor 100 Jahren wurde erstmalig ein Elektrofahrzeug - ein Daimler
Tudor - bei der k.k. Post eingesetzt.
Lebensministerium weitet klima:aktiv mobil Förderungen auf
neue E-Fahrzeuge aus und zeichnet neue Partner für Elektromobilität
aus
Das Lebensministerium bietet Betrieben, Städten, Gemeinden und
Regionen, der Tourismus- und Freizeitbranche, Bauträgern,
Flottenbetreibern sowie Schulen und Jugendgruppen mit seinem
klima:aktiv mobil Programm kostenlose Beratung und finanzielle
Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr
und fördert insbesondere die Anschaffung von Elektrofahrzeugen.
Die Förderangebote für E-Fahrzeuge wurden in der zweiten klima:aktiv
mobil Förderperiode bis 2020 ausgeweitet: Als neue
E-Fahrzeugkategorien werden nun auch Elektrofahrzeuge mit
Reichweitenverlängerung, Plug-In Hybride sowie E-Nutzfahrzeuge, E-
und O-Busse gefördert. Die Förderungen für E-Bikes, E-Scooter und
E-Autos mit Batterie laufen weiter. (Fördersätze siehe
WWW.KLIMAAKTIVMOBIL.AT)
In der ersten klima:aktiv mobil Förderperiode (2007-2012) konnten
in Summe bereits 10.900 Elektrofahrzeuge mit rund 11 Millionen Euro
unterstützt werden. Rund 1.700 E-Ladestationen mit Strom aus
erneuerbaren Energien wurden mit 650.000 Euro gefördert. Die
klima:aktiv mobil Sonderförderaktion für E-Fahrräder trägt wesentlich
zum E-Bike-Boom in Österreich und auch bei der Post wesentlich bei.
Die Österreichische Post AG ist ein wichtiger klima:aktiv mobil
Projektpartner für Elektromobilität und wurde daher bereits bei den
bisher rd. 300 neuen E-Fahrzeugen unterstützt.
Die Einführung von Elektromobilität braucht viele engagierte Akteure
und Partner. Als neue klima:aktiv mobil Projektpartner für
Elektromobilität wurden 7 neue Projektpartner für ihre
Umsetzungsprojekte von Umweltminister DI Niki Berlakovich
ausgezeichnet. Mit dem klima:aktiv mobil Förderprogramm für
Elektromobilität und den Modellregionen für E-Mobilität im Klima- und
Energiefonds leistet das Lebensministerium auch wichtige Beiträge zum
Umsetzungsplan für Elektromobilität in und aus Österreich.
Hintergrundinformation E-Mobilitäts-Modellregionen
Der Klima- und Energiefonds initiiert und unterstützt seit 2008
Modellregionen im Bereich der Mobilität. Österreichweit gibt es
derzeit acht E-Mobilitäts-Modellregionen: die VLOTTE in Vorarlberg,
Salzburg, Graz, Wien, Eisenstadt, e-pendler in Niederösterreich,
e-log Klagenfurt und die Modellregion der Post AG. Insgesamt wurde
das Programm "Modellregionen E-Mobilität" seit 2008 mit 17,2 Mio.
Euro durch den Klima- und Energiefonds gefördert.
Im Rahmen der Modellregionen E-Mobilität werden verschiedene
E-Mobilitätskonzepte für die breite Einführung der E-Mobilität
getestet. Im Mittelpunkt der aktuell laufenden Ausschreibung (bis
11.10. 2013) steht die Schaffung von Synergien durch die Vernetzung
und Weiterentwicklung der erprobten Ansätze.
Informationen zu den Modellregionen E-Mobilität und den
Förderungen für Elektromobilität:
WWW.E-CONNECTED.AT WWW.KLIMAAKTIVMOBIL.AT
WWW.KLIMAFONDS.GV.AT WWW.UMWELTFOERDERUNG.AT/VERKEHR
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4579
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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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