ARBÖ begrüßt Fahrverbot für schwere LKW auf ganz linker Spur

Staus und Unfälle werden eingedämmt - Positive Erfahrungen im Ausland

Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt die Pläne der Verkehrsministerin Doris Bures, mit Jahresbeginn die ganz linke Fahrspur generell frei von Lkw über 7,5 Tonnen zu halten. "In Österreich sind jährlich rund 19 Millionen Lkw unterwegs. Sie sind verhältnismäßig öfter in Unfälle verwickelt als Pkw. Ein wichtiger Grund dafür ist die stark unterschiedliche Geschwindigkeit zwischen Lkw und Pkw. Das steigert erheblich das Gefahrenpotential und ist Auslöser für Auffahrunfälle. Mit dieser Maßnahme werden derartige Gefahren eingedämmt", so ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.

"Elefantenrennen" auf Autobahnen zwingen die Lenkerinnen und Lenker sich rasch einzubremsen und die Geschwindigkeit in Sekundenbruchteilen von 130 km/h auf 80 km/h zu mindern. Das löst ungewollt Dränglerkolonnen aus, schwere Unfälle waren die Folge. "Auf der Wiener Außenring Autobahn (A21) und der Brennerautobahn (A13) herrscht außerdem bereits jetzt auf Steigungsabschnitten ein Überholverbot, da es im Winter sehr häufig zu Blockaden aller Fahrspuren kam, weil Lkw, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren zum Stehen kamen", erinnert die ARBÖ-Generalsekretärin an prekäre Situationen in vergangenen Jahren.

Vor allem zur Reisezeit würde ein solches Verbot den Pkw-Verkehr erheblich entlasten - Staus werden gemindert. "Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahme zu mehr Verkehrssicherheit führt, schließlich haben unsere Nachbarn in Deutschland, Italien und der Schweiz mit ähnlichen Verboten nur gute Erfahrungen gemacht. Zwei Fahrspuren für den Lkw-Verkehr reichen völlig aus", so die ARBÖ-Generalsekretärin.

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