- 15.09.2013, 09:00:01
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ARBÖ begrüßt Fahrverbot für schwere LKW auf ganz linker Spur
Staus und Unfälle werden eingedämmt - Positive Erfahrungen im Ausland
Utl.: Staus und Unfälle werden eingedämmt - Positive Erfahrungen im
Ausland =
Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt die Pläne der Verkehrsministerin Doris
Bures, mit Jahresbeginn die ganz linke Fahrspur generell frei von Lkw
über 7,5 Tonnen zu halten. "In Österreich sind jährlich rund 19
Millionen Lkw unterwegs. Sie sind verhältnismäßig öfter in Unfälle
verwickelt als Pkw. Ein wichtiger Grund dafür ist die stark
unterschiedliche Geschwindigkeit zwischen Lkw und Pkw. Das steigert
erheblich das Gefahrenpotential und ist Auslöser für Auffahrunfälle.
Mit dieser Maßnahme werden derartige Gefahren eingedämmt", so
ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz.
"Elefantenrennen" auf Autobahnen zwingen die Lenkerinnen und Lenker
sich rasch einzubremsen und die Geschwindigkeit in
Sekundenbruchteilen von 130 km/h auf 80 km/h zu mindern. Das löst
ungewollt Dränglerkolonnen aus, schwere Unfälle waren die Folge. "Auf
der Wiener Außenring Autobahn (A21) und der Brennerautobahn (A13)
herrscht außerdem bereits jetzt auf Steigungsabschnitten ein
Überholverbot, da es im Winter sehr häufig zu Blockaden aller
Fahrspuren kam, weil Lkw, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren
zum Stehen kamen", erinnert die ARBÖ-Generalsekretärin an prekäre
Situationen in vergangenen Jahren.
Vor allem zur Reisezeit würde ein solches Verbot den Pkw-Verkehr
erheblich entlasten - Staus werden gemindert. "Wir gehen davon aus,
dass diese Maßnahme zu mehr Verkehrssicherheit führt, schließlich
haben unsere Nachbarn in Deutschland, Italien und der Schweiz mit
ähnlichen Verboten nur gute Erfahrungen gemacht. Zwei Fahrspuren für
den Lkw-Verkehr reichen völlig aus", so die ARBÖ-Generalsekretärin.
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