- 05.09.2013, 17:06:21
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Wirtschaftsbund: Neuer Kanzler statt neue Steuern!
Präsidium beschließt Ablehnung gegen jegliche Steuerangriffe - Leitl: Wirtschaftsbund ist Speerspitze gegen neue Belastungen - Haubner: Volle Unterstützung für Michael Spindelegger
Utl.: Präsidium beschließt Ablehnung gegen jegliche Steuerangriffe -
Leitl: Wirtschaftsbund ist Speerspitze gegen neue Belastungen
- Haubner: Volle Unterstützung für Michael Spindelegger =
Dürnstein, 05. September 2013 (OTS) - Der Österreichische
Wirtschaftsbund beschloss im Rahmen der heutigen Präsidiums-Klausur
einstimmig eine "absolute Ablehnung jeglicher Steuer- und
Belastungsangriffe". "Was Österreich braucht, ist ein neuer Kanzler
statt neue Steuern", betont Wirtschaftsbund-Präsident Christoph
Leitl. Der Österreichische Wirtschaftsbund positioniert sich daher
auch im Hinblick auf die nächste Legislaturperiode weiterhin als die
Speerspitze gegen neue Belastungen oder höhere Steuern. "Am 29.
September geht es um eine Richtungsentscheidung. Es stellt sich die
Frage, ob wir die heimischen Unternehmer stärken, damit sie auch in
Zukunft Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand sichern können. Oder ob
Betriebe, Mittelstand und Standort durch Faymann-Steuern geschwächt
werden. Die ÖVP steht ganz klar für den ersten Weg", verdeutlicht
Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner, und sagt Michael
Spindelegger die volle Unterstützung des Wirtschaftsbundes zu. ****
Der Österreichische Wirtschaftsbund fordert die Umsetzung von
effizienten Impulsen und spürbaren Entlastungen in drei zentralen
Bereichen. Erstens: Erneuern statt besteuern! Senkung der
Abgabenquote auf unter 40 Prozent bis 2020, rasche Reduzierung der
Lohnnebenkosten, Ablehnung neuer Steuern. Zweitens: Weniger
Bürokratie, mehr Freiheit! Abschaffung der Veröffentlichungspflicht
in der Wiener Zeitung, Senkung der Aufbewahrungspflicht von Belegen
auf fünf Jahre, weniger Bürokratie bei Arbeitszeitaufzeichnung.
Drittens: Österreich als DAS Fachkräfteland positionieren!
Stockerlplatz beim PISA-Test bis 2020, verstärkte
Berufsinformationen, verpflichtende Potenzialanalysen ab der 7.
Schulstufe.
"Faymann-Steuern vernichten Arbeitsplätze", betonte Finanzministerin
Maria Fekter, für die das Motto lautet: Vereinfachen, entlasten,
deregulieren und entbürokratisieren. Auch Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner erteilte zusätzlichen Belastungen eine klare
Absage. Damit die heimischen Betriebe und der Standort auch in
Zukunft erfolgreich sein können, brauche es keine neuen Steuern,
sondern moderne Maßnahmen, die den Herausforderungen der Zeit
entsprechen. Dazu gehöre unter anderem das Instrument der
Arbeitszeitflexibilisierung, das aufgrund der derzeitigen
"fokussierten Unintelligenz" vom politischen Mitbewerber falsch
dargestellt und schlechtgeredet werde.
"Wir sind kein Land, das die Zukunft mit Rohstoffen meistern kann",
das "Kapital" Österreichs seien die Menschen in unserem Land -
erläuterte der renommierte Humangenetiker Markus Hengstschläger in
seinem Impulsreferat. Um unser "Humankaptial" besser zu nutzen,
brauche es mehr Individualität bei der Jugendförderung und
entsprechende finanzielle Unterstützung, so Hengstschläger. Nur so
könne die Fähigkeit des Individuums optimal zur Geltung kommen, denn
derzeit "ist es in Österreich klüger, sich mit der Mehrheit zu irren,
als alleine recht zu haben", analysierte der Humangenetiker.
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