- 05.09.2013, 15:25:03
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Ablinger: Grüne versuchen Kulturinstitutionen gegeneinander auszuspielen
Österreich braucht einen guten Mix in der Kulturförderung - Regierungsprogramm umgesetzt
Utl.: Österreich braucht einen guten Mix in der Kulturförderung -
Regierungsprogramm umgesetzt =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Kultursprecherin Sonja Ablinger kritisiert heute,
Donnerstag, das grüne Auseinanderdividieren in der Kulturpolitik.
"Die Grünen versuchen die Bundestheater und Bundesmuseen gegen
kleinere Kulturinstitutionen auszuspielen. Ich glaube jedoch, dass es
hier ein Miteinander braucht. Man kann den Kultursektor nicht
auseinanderdividieren, in vielen Fällen handelt es sich um
kommunizierende Gefäße", betonte die SPÖ-Kultursprecherin. Die SPÖ
und Kulturministerin Claudia Schmied haben in den letzten Jahren
erfolgreich Kulturpolitik betrieben, führte Ablinger weiter aus.
Darüber hinaus seien im Wahlprogramm wesentliche Zielsetzungen für
die nächste Legislaturperiode, wie beispielsweise die verstärkte
Förderung von regionalen Kulturinitiativen, der Ausbau eines
modernen, flächendeckenden Bibliotheksnetzes oder die Schaffung eines
Digitalisierungsfonds vorgesehen. "Die SPÖ ist ein verlässlicher
Partner der Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen - und zwar
aller Kulturinstitutionen, egal ob groß oder klein, ob Bundestheater
oder Bundesmuseum, regionales Programmkino oder kleine
Kulturinitiative", sagte Ablinger. ****
Die SPÖ-Kultursprecherin betonte auch, dass das
Regierungsübereinkommen umgesetzt wurde. So wurde beispielsweise die
kulturelle Partizipation gezielt durch den freien Eintritt bis 19
Jahre in die Bundesmuseen und eigene Vermittlungsprogramme gefördert,
ein Schwerpunkt auf Nachwuchsförderung beispielsweise durch die
START-Stipendien oder Mobilitätsprogramme gelegt, die soziale Lage
der KünstlerInnen durch mehrmalige Erhöhung des Zuschusses des
Künstler-Sozialversicherungsfonds und weitere Gesetzesnovellen
verbessert. Die kulturelle Vielfalt wurde durch die Erhöhung der
Mittel der Kulturinitiativen unterstützt. Gelungen ist auch die
Anhebung des Bundesbeitrags für das österreichische Filminstitut auf
20 Mio. Euro und eine Steigerung der Förderung des Nachwuchsfilms.
Darüber hinaus wurde die Digitalisierung der Programm- und
Regionalkinos unterstützt, Genderbudgeting im Berichtswesen
eingeführt und ein Toursupport für freie Theatergruppen eingeführt.
"Ich denke, diese Bilanz kann sich sehen lassen. Wir brauchen einen
guten Mix in der Kulturförderung und eine Wertsicherung des Kunst-
und Kulturbudgets. Persönliche Untergriffe und ein gegenseitiges
Ausspielen bringen weder die Kulturschaffenden noch die
Kulturinstitutionen weiter", sagte Ablinger. (Schluss) mis/sas/mp
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