- 04.09.2013, 11:08:07
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Karl und Mitterlehner: "Neue GmbH ist ein voller Erfolg"
GmbH-Gründungen im August im Vergleich zum Vorjahr um 72% gestiegen - Unternehmensgründungen deutlich erleichtert
Utl.: GmbH-Gründungen im August im Vergleich zum Vorjahr um 72%
gestiegen - Unternehmensgründungen deutlich erleichtert =
Wien (OTS) - Die Zahl der Unternehmensgründungen ist seit der
Einführung der neuen GmbH rasant gestiegen. Allein im August wurden
1053 neue GmbHs geschaffen, das sind um 72% mehr als im
Vorjahresmonat (August 2012: 612 Gründungen). "Die neue GmbH ist ein
voller Erfolg. Unsere Reform bringt erhebliche Kostensenkungen für
Unternehmensgründer, stärkt das Wirtschaftswachstum und schafft
Arbeitsplätze", ziehen Justizministerin Beatrix Karl und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eine positive
Zwischenbilanz rund zwei Monate nach dem Start.
Zwiti.: Mehr Unternehmensgründungen und Arbeitsplätze durch neue GmbH
Der Erfolg dieser neuen Gesellschaftsform zeichnete sich schon kurz
nach der Einführung im Juli ab. So stieg die Zahl der GmbH-Gründungen
im Juli bereits um 14%, verglichen mit dem Sommermonat des Vorjahres
(696 zu 611 Neugründungen). Damit konnte der Negativtrend bei
GmbH-Gründungen ins Gegenteil gekehrt und neue Arbeitsplätze
geschaffen werden. Die wirtschaftliche Seriosität wurde durch die
Beibehaltung der strengen rechtlichen Auflagen garantiert.
"Unternehmensgründungen sind der Motor für Österreichs Wirtschaft.
Die Zahlen geben uns Recht, mit der neuen GmbH haben wir
Jungunternehmer ermutigt und das Innovationspotential in Österreich
wieder neu angekurbelt. Damit ist die neue GmbH ein Gewinn für unsere
Wirtschaft und die Beschäftigung in Österreich", so Beatrix Karl
heute.
Im Schnitt werden pro GmbH mittelfristig rund zwei neue Arbeitsplätze
geschaffen. Diesen Schätzungen zufolge, konnten allein in den ersten
beiden Monaten rund 3500 neue Arbeitsplätze durch die Reform der GmbH
geschaffen werden.
Zwiti.: GmbH-Reform stärkt Gründergeist in Österreich
"Unsere GmbH-Reform verbessert den Gründergeist im Land, weil wir
damit die Starthürden und Kosten für Unternehmer deutlich gesenkt
haben", sagt Mitterlehner. "Die Senkung des Mindeststammkapitals
macht den Sprung in die Selbstständigkeit attraktiver und erleichtert
die Umsetzung kreativer Geschäftsmodelle, ohne dass die
Rechtssicherheit verloren geht. So können sich die vielen innovativen
Unternehmer im Land stärker auf ihren wirtschaftlichen Erfolg
konzentrieren und müssen sich weniger Sorgen um die Aufbringung des
Startkapitals machen. Das ist gerade in einem insgesamt schwierigen
Konjunkturklima besonders wichtig", betont Mitterlehner.
Mit der neuen GmbH sinkt das Mindeststammkapital für GmbH-Gründungen
auf 10.000 Euro. Auch die Mindestkörperschaftsteuer sowie die Notar-
und Rechtsanwaltskosten wurden gesenkt, um die Wettbewerbsfähigkeit
der österreichischen GmbH zu stärken. Zusätzlich entfällt die
Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung.
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