• 03.09.2013, 12:15:21
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GPA-djp-Jugend fordert Verkürzung des Zivildienstes und faire Entlohnung

1.800 Unterschriften für parlamentarische Bürgerinitiative an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer übergeben

Utl.: 1.800 Unterschriften für parlamentarische Bürgerinitiative an
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer übergeben =

Wien (OTS/ÖGB) - Die GPA-djp-Jugend überreichte heute im Rahmen
einer Bürgerinitiative für die Verkürzung der Dauer des Zivildienstes
auf sechs Monate und eine Anpassung der Entlohnung auf das Niveau
des Kollektivvertrages der österreichischen Sozialwirtschaft, 1.800
Unterschiften an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

"Es wird immer wieder betont, dass Zivildienstleistende einen
wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten. Darum ist es
notwendig, nicht nur den Grundwehrdienst sondern auch den Zivildienst
zu reformieren. Es bedarf einer Verkürzung des Zivildienstes auf
sechs Monate sowie einer deutlichen Erhöhung der monatlichen
Pauschalvergütung von derzeit 301,40 Euro", betont der
Bundesjugendsekretär der GPA-djp Helmut Gotthartsleitner.

Aus Sicht der GPA-djp-Jugend und der UnterzeichnerInnen dieser
Bürgerinitiative sind sechs Monate auch für den Zivildienst genug.
Kommt es zu einer weiteren Verkürzung des Grundwehrdienstes, ist der
Zivildienst analog zur Bestimmung für die Grundwehrdiener zu
verkürzen.

"Die derzeit ausbezahlte Pauschalvergütung bedeutet eine Missachtung
der erbrachten Leistungen. Das ist ein klarer Fall von Lohndumping
unter dem Deckmantel des Dienstes an der Gesellschaft. Eine adäquate
und angemessene monatliche Entlohnung der Zivildienstleistenden auf
Basis der Einstiegsstufe des Kollektivvertrages der österreichischen
Sozialwirtschaft von derzeit 1.386,10 Euro brutto ist unabdingbar",
so Gotthartsleitner.

Damit die parlamentarische Bürgerinitiative im Nationalrat behandelt
wird, muss diese von mindestens 500 österreichischen
StaatsbürgerInnen, die im Zeitpunkt der Unterstützung das 16.
Lebensjahr vollendet haben, unterstützt also unterschrieben sein. Ab
kommenden Freitag, den 6.9. kann die Bürgerinitiative auch online
über die Homepage des Parlaments (www.parlament.gv.at) unterzeichnet
werden.

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