GPA-djp-Jugend fordert Verkürzung des Zivildienstes und faire Entlohnung

1.800 Unterschriften für parlamentarische Bürgerinitiative an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer übergeben

Wien (OTS/ÖGB) - Die GPA-djp-Jugend überreichte heute im Rahmen einer Bürgerinitiative für die Verkürzung der Dauer des Zivildienstes auf sechs Monate und eine Anpassung der Entlohnung auf das Niveau des Kollektivvertrages der österreichischen Sozialwirtschaft, 1.800 Unterschiften an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

"Es wird immer wieder betont, dass Zivildienstleistende einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten. Darum ist es notwendig, nicht nur den Grundwehrdienst sondern auch den Zivildienst zu reformieren. Es bedarf einer Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate sowie einer deutlichen Erhöhung der monatlichen Pauschalvergütung von derzeit 301,40 Euro", betont der Bundesjugendsekretär der GPA-djp Helmut Gotthartsleitner.

Aus Sicht der GPA-djp-Jugend und der UnterzeichnerInnen dieser Bürgerinitiative sind sechs Monate auch für den Zivildienst genug. Kommt es zu einer weiteren Verkürzung des Grundwehrdienstes, ist der Zivildienst analog zur Bestimmung für die Grundwehrdiener zu verkürzen.

"Die derzeit ausbezahlte Pauschalvergütung bedeutet eine Missachtung der erbrachten Leistungen. Das ist ein klarer Fall von Lohndumping unter dem Deckmantel des Dienstes an der Gesellschaft. Eine adäquate und angemessene monatliche Entlohnung der Zivildienstleistenden auf Basis der Einstiegsstufe des Kollektivvertrages der österreichischen Sozialwirtschaft von derzeit 1.386,10 Euro brutto ist unabdingbar", so Gotthartsleitner.

Damit die parlamentarische Bürgerinitiative im Nationalrat behandelt wird, muss diese von mindestens 500 österreichischen StaatsbürgerInnen, die im Zeitpunkt der Unterstützung das 16. Lebensjahr vollendet haben, unterstützt also unterschrieben sein. Ab kommenden Freitag, den 6.9. kann die Bürgerinitiative auch online über die Homepage des Parlaments (www.parlament.gv.at) unterzeichnet werden.

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