• 28.08.2013, 13:44:43
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Alpbach: Standortpolitik im Fokus der Tourismuswirtschaft

"Was ist wichtiger für Wirtschaftsstandort: Industrie oder Tourismus?" - Arbeitskreis der WKÖ-Bundessparte Tourismus erörtert Maßnahmen für erfolgreiche Standortpolitik

Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus
und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und
Reinhard Schretter, Präsident der Industriellenvereinigung (IV)
Tirol

Utl.: "Was ist wichtiger für Wirtschaftsstandort: Industrie oder
Tourismus?" - Arbeitskreis der WKÖ-Bundessparte Tourismus
erörtert Maßnahmen für erfolgreiche Standortpolitik - BILD =

Alpbach (OTS/PWK598) - Die branchenintern wichtigste
Tourismusveranstaltung des Jahres - der Tourismusarbeitskreis der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) - fand heute, Mittwoch, in Kooperation mit der
Industriellenvereinigung (IV) Tirol, in Alpbach statt. Ziel des
Arbeitskreises mit dem Titel: "Was ist wichtiger für den
Wirtschaftsstandort Österreich: Industrie oder Tourismus?" war es,
konkrete Maßnahmen und politische Empfehlungen für eine erfolgreiche
Standortpolitik Österreichs im europäischen und globalen Wettbewerb
zu formulieren, zu diskutieren und der Politik ins Bewusstsein zu
rufen. Angesichts der aktuellen, hitzigen Wahlkampfdebatte über den
Zustand des Wirtschaftsstandortes Österreich diskutierten Experten
mit mehr als 130 Teilnehmern über Zukunftspotenziale.

Im Rahmen einer hochkarätigen Expertengruppe unter der Leitung von
WKÖ-Tourismusobmann Hans Schenner und IV-Tirol Präsident Reinhard
Schretter diskutierten Andreas Braun (Wattens Regionalentwicklung),
Birgit Pikkemaat (Institut für innovativen Tourismus), Monika
Bachinger (Initiative Regionalmanagement Ingolstadt), Richard Piock
(Durst AG), Petra Stolba (Österreich Werbung) und Harald Ultsch
(Wirtschaftskammer Tirol). "Das Erholungs- und Tourismusland
Österreich wird auch durch das Industrieland Österreich positiv
beeinflusst. Dies gilt es durch ein sinnvolles Miteinander von
Tourismus und Industrie abzusichern und auszubauen. Die heutige
Veranstaltung ist unser konstruktiver Beitrag zur Diskussion für eine
erfolgreiche Standortpolitik", erklärte IV-Tirol Präsident Schretter.

Neben der Frage der Abgrenzung von Tourismus und Industrie als
Standortfaktoren wurden besonders die Chancen und Grenzen von
Kooperationen in das Zentrum der Diskussion gestellt. "Wesentlich
bleibt, dass wir alle von guter und gleichberechtigter
Standortpolitik profitieren. Das ist - bei allem Lobbying für die
eigenen Mitgliederinteressen - ein gemeinsames Ziel", betonte
WKÖ-Tourismusobmann Schenner.

Wissenschaftlich begleitet wurde der Arbeitskreis durch eine
Pilotstudie des Instituts für innovativen Tourismus Innsbruck, um die
Fragestellung des Arbeitskreises am regionalen Beispiel Tirol zu
analysieren. Studienautorin Birgit Pikkemaat stellte acht Maßnahmen
für die Steigerung der Wertschöpfung am Tiroler Wirtschaftsstandort
vor. Diese Vorschläge reichen von ganz konkreten
Handlungsempfehlungen wie "Cross-Marketing" - so könnte
beispielsweise die Industrie auf ihren Verpackungen auch das
Tourismusland Österreich bewerben - bis hin zu branchenübergreifendem
Management, um Regionen bei diesem Prozess zu unterstützen. Neben der
regionalen Betrachtung wurden die Ansätze in einem nationalen und
überregional-europäischen Kontext diskutiert.

"Die Diskussion im Arbeitskreis hat gezeigt, dass wir hier die
richtige Initiative gesetzt haben, um Produktion und Dienstleistung
zu vernetzen. Wir werden den 'Standortdialog Industrie-Tourismus',
den wir heute vertiefen konnten, sicherlich weiterführen", so
Schretter und Schenner abschließend. (ES)

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Interessenvertretung für
über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie,
Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und
Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Jeder 5.
Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt von
Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche erwirtschaftet
eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42 Milliarden
Euro, das sind mehr als 15 Prozent des BIP.

Nähere Informationen zur Pilotstudie "Vernetzungspotenzial
Tourismus" (Institut für innovativen Tourismus) sind unter folgendem
Link abrufbar:
http://portal.wko.at/wk/dok_detail_file.wk?angid=1&docid=2168414&stid
=745592

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