• 28.08.2013, 09:30:34
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KONSUMENT: Unfallversicherungen für Sportler - nicht alles automatisch abgedeckt

Versicherte Aktivitäten variieren von Anbieter zu Anbieter

Utl.: Versicherte Aktivitäten variieren von Anbieter zu Anbieter =

Wien (OTS/VKI) - Ein Unfall in der Freizeit kann nicht nur
gesundheitlich, sondern auch finanziell gravierende Folgen haben.
Zwar trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Therapie und
Rehabilitation. Sie ersetzt jedoch nicht Berge- und Rückholkosten,
den Verdienstausfall bei Dauerinvalidität oder einen eventuell
nötigen Wohnungsumbau. Wer sich für solche Fälle absichern möchte,
kann eine private Unfallversicherung abschließen. Doch nicht jede
Sportart ist dabei automatisch miteingeschlossen. Manche riskantere
Aktivitäten können nur bedingt oder gar nicht versichert werden. Die
Definition von "riskant" variiert von Versicherer zu Versicherer, wie
eine aktuelle Erhebung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI)
zeigt. Einem einheitlichen Schema folgen die Assekuranzen dabei
nicht. Die Ergebnisse im Detail gibt es unter www.konsument.at und ab
dem 29.8. in der September-KONSUMENT.

Während viele weniger unfallträchtige Sportarten automatisch
mitversichert sind, ist bei riskanteren Aktivitäten
Versicherungsschutz oft nur mit Einschränkungen - etwa mit höheren
Prämien oder Selbstbehalt - zu haben. Welcher Sport als "Risikosport"
gilt, wird von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich
bewertet. Kletterer genießen häufig bis zum vierten
Schwierigkeitsgrad Versicherungsschutz, darüber hinaus jedoch nicht
mehr. Ähnlich auch bei den Tauchern, die oft ab einer Tauchtiefe von
30 bis 40 Metern keine Versicherung mehr abschließen können. Bedenken
haben viele Versicherer zudem bei Bungee-Jumping oder Kampfsportarten
wie Vollkontakt-Karate, Boxen oder Kickboxen.

Andere Sportler werden von den Assekuranzen von vornherein
ausgeschlossen. Dazu zählen etwa Piloten oder Besatzungsmitglieder
von Segelflugzeugen oder Heißluftballons, aber auch Teilnehmer von
Motorsportwettbewerben. Auch Downhill-Mountainbiken ist oft nicht
versicherbar.

KONSUMENT-Tipps:

- Angebote vergleichen: Wer eine riskante Sportart betreibt und
sich absichern möchte, sollte Angebote von verschiedenen Versicherern
einholen. In einigen Fällen kann es auch hilfreich sein, einen
unabhängigen Berater oder Makler zu konsultieren, da man auf diese
Weise oft günstigere Konditionen bekommt.

- Geändertes Risiko melden: Hat man bereits einen bestehenden
Vertrag und entscheidet sich neu für eine risikoreiche Sportart, muss
die Versicherung darüber informiert werden. Sie ist dann berechtigt,
den Vertrag zu ändern oder auch zu kündigen. Verschweigt man der
Versicherung risikoreiche Sportarten, zahlt diese im Ernstfall
eventuell nicht.

SERVICE: Den ausführlichen Bericht zu Unfallversicherungen für
Sportler gibt es online unter www.konsument.at sowie ab dem 29.8. im
September-KONSUMENT.

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