FPÖ-Hofer: Ausgerechnet Agrochemie-Konzern beklagt 'unvollständige Prüfung'!

Neonicotinoid-Verbot erster richtiger Schritt zum Bienenschutz

Wien (OTS) - Amüsiert zeigt sich FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer über die Begründung, mit welcher der Agrochemie-Konzern Syngenta nunmehr gegen das teilweise Neonicotinoid-Verbot der EU vorgehen will. "Sich auf eine ungenaue und unvollständige Prüfung zu berufen klingt aus dem Munde eines auch im Bereich Agrogentechnik aktiven Unternehmens nach einer Erkenntnis, die der Blick in den Spiegel gebracht hat. Immerhin lebt diese Natur manipulierende und patentierende Industrie von mangelnden Untersuchungen, in deren Folge Produkte zugelassen werden, die oft längst nicht ausreichend auf mögliche Gesundheits- und Umweltrisiken überprüft wurden. Die FPÖ ist über das Verbot auf EU-Ebene und das etwas weiter führende in Österreich sehr erfreut. Wohl wissend, dass dies nur ein erster Schritt zu einem nachhaltigen Schutz der Bienen sein kann, die eben nur unter anderem durch die nun vorübergehend verbotenen Pestizide gefährdet sind. Die immer wieder von der Agrochemie-Industrie verlautbarten Hinweise, ihre Produkte seien schon lange auf dem Markt, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wenigsten der rund 100.000 im europäischen Handel befindlichen Chemikalien tatsächlich ausreichend befundet wurden, was Gesundheits- und Umweltverträglichkeit anlangt."

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