- 27.08.2013, 14:11:32
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"Wir brauchen dringend mehr Aufklärung zum Thema Abtreibung"
Die Jugend für das Leben über ihre Erfahrungen mit der österreichischen Bevölkerung beim "ProLife-Roadtrip" vom 15. bis 24. August 2013

Utl.: Die Jugend für das Leben über ihre Erfahrungen mit der
österreichischen Bevölkerung beim "ProLife-Roadtrip" vom 15.
bis 24. August 2013 =
Wien/Linz (OTS) - Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Jugend für das
Leben blicken auf eine erfolgreiche Sommeraktion zurück: der
"ProLife-Roadtrip" führte die Jugendlichen zehn Tage lang quer durch
Österreich und endete vergangenes Wochenende in Wien. Zahlreiche
Infostände und Veranstaltungen ermöglichten die österreichischen
Bevölkerung über das Tabuthema Abtreibung zu informieren. Der
freundlich gestaltete Infostand stieß in allen Städten auf großes
Interesse und es konnten neue Mitarbeiter und Unterstützer für den
konsequenten Schutz des menschlichen Lebens gewonnen werden, fasst
Carina Broucek, Pressesprecherin der Jugend für das Leben, die
Aktivitäten der vergangenen zehn Tage zusammen. Gleichzeitig habe
sich gezeigt, dass ein erschreckendes Unwissen zum Thema Abtreibung
und Schwangerschaft vorherrsche.
10 Tage, 6 Städte und mehr als 5000 Passanten
Das Resumé der Sommeraktion hat die Jugendlichen selbst
überrascht: In sechs Städten wurden insgesamt sieben Infostände
abgehalten, d.h. 36 Stunden im Gespräch mit Passanten verbracht, etwa
3000 Flyer und 1300 Luftballone verteilt und dabei geschätzte 5000
Passanten zu Themen rund um den Lebensschutz informiert. Die
Reaktionen der Passanten fiel dabei durchwegs positiv aus, denn auch
Diskussionen bei einzelnen Streitpunkten wurden freundlich und offen
geführt. "Uns ist es wichtig, Menschen zum Nachdenken anzuregen und
ihnen nicht einfach eine Meinung überzustülpen" betont Broucek. Ein
konsequenter Lebensschutz beginne bei der Empfängnis eines jeden
Menschen, und verlange Respekt für den Menschen in allen
Lebensphasen, so Broucek weiter: "Der Fokus unserer Gespräche ist
immer die Frau und ihr ungeborenes Kind. Dabei sind wir realistisch,
denn wir kennen die schwierigen Umstände von schwangeren Frauen."
Gleichzeitig müsse man auch ein stückweit idealistisch arbeiten, und
könne den Status Quo nicht einfach als gegeben akzeptieren:
"Abtreibung ist ein grausames Unrecht, das Frauen und ungeborenen
Kindern angetan wird. Wir werden daher niemals aufhören, dieses
Unrecht anzuprangern und gleichzeitig echte Hilfsmöglichkeiten zu
schaffen und aufzuzeigen."
Flächendeckende Aufklärung unabdingbar
"Die Gespräche haben drastisch gezeigt, dass die wenigsten
Menschen wissen, dass Abtreibung laut österreichischem Gesetz
grundsätzlich verboten ist, und nur unter gewissen Umständen
straffrei ist", unterstreicht Broucek. Außerdem wird Abtreibung oft
als einzige Lösung bei einer Konfliktschwangerschaft gesehen, weil
Alternativen zu wenig oder gar nicht bekannt sind. Besonders
erschreckend sei zudem das fehlende Wissen zu Sexualität und
Verhütung - nicht nur bei Jugendlichen: "Eine Aufklärung in Schule,
Internet und medizinischen Einrichtungen, die sich auf Information zu
Verhütungsmittel und Sexpraktiken beschränkt, führt nicht zu weniger,
sondern zu mehr Abtreibungen, weil wesentliche Aspekte der
Sexualität, wie etwa die Fruchtbarkeit, ausgeklammert werden",
erklärt Broucek. Das (temporäre) Nein zur Fruchtbarkeit, ende daher
häufig in einem Nein zum ungeplant entstandenen Kind, so Broucek
weiter. Eine flächendeckende und umfassende Aufklärung zu Sexualität
und Schwangerschaft sei dringend notwendig, um die Zahl der
ungeplanten Schwangerschaften zu verringern. Verantwortliche in
Politik und Gesellschaft müssen den Ausbau von Hilfseinrichtungen
vorantreiben, die das Wohl von Frau und Kind im Fokus haben: "Vor
allem benötigen wir Aufklärung und Hilfsstellen für Betroffene einer
Abtreibung, deren psychische und physische Leiden immer noch
tabuisiert werden."
Hier sehen Sie weitere Fotos zum Pro Life Roadtrip:
http://www.youthforlife.net/foto.php?catid=192
Weitere Informationen zur Sommeraktion am Blog:
http://plr2013.tumblr.com/
Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=829
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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