- 26.08.2013, 11:25:04
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AustriaTech bietet Plattform neue Mobilitätsideen in Alpbach
Im Mittelpunkt der von AustriaTech gesetzten Aktivitäten stand der Dialog zwischen Studierenden und ExpertInnen aus Forschung und Entwicklung.
Utl.: Im Mittelpunkt der von AustriaTech gesetzten Aktivitäten stand
der Dialog zwischen Studierenden und ExpertInnen aus Forschung
und Entwicklung. =
Wien (OTS) - AustriaTech setzte im Rahmen der 30.
Technologiegespräche in Alpbach einen Fokus auf neue Mobilitätsideen.
Im Arbeitskreis "Smart City - Wege zur urbanen Mobilität von morgen"
standen nicht nur technologische Innovationen im Vordergrund,
vielmehr noch wurden Lösungen gesucht und diskutiert, die die
NutzerInnen in den Mittelpunkt stellen und über eine
Legislaturperiode hinausgehen. DI Martin Russ, Geschäftsführer der
AustriaTech, unterstrich die Wichtigkeit, Strukturen zu etablieren,
um Services langfristig betreiben zu können: "Wir als AustriaTech
wollen eine Brücke zwischen Innovationen und den für deren Umsetzung
erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen. Mobilität ist ein
besonders wichtiges und vielschichtiges Schlüsselthema für die
Gestaltung einer Smart City. Die Erhaltung einer hohen Lebensqualität
sowie der internationalen Wettbewerbsfähigkeit gehören ebenso dazu."
Ein weiterer Ansatz, der von allen PodiumsteilnehmerInnen befürwortet
wurde, war "weg vom Besitzen, hin zum Benutzen". Konkret wurden die
Themen Öffentlicher Verkehr, Car-Sharing-Modelle sowie Open Data auf
ihre Zukunftstauglichkeit geprüft. "Neue Wege erfordern Mut und
visionäres, langfristiges Denken. Kooperationen zwischen öffentlicher
Hand und Industrie und Forschung sind der Schlüssel für eine
erfolgreiche Umsetzung", so Martin Russ.
Neue Formate geschaffen: erstes Mobility Breakfast für
Studierende und ExpertInnen und Ideenwettbewerb "Open Dialogue"
Im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche hat AustriaTech
gemeinsam mit dem bmvit dieses Jahr erstmals ein neues
Diskussionsforum zwischen StudentInnen und ExpertInnen eingeführt.
Bei diesem "Mobility Breakfast" hatten heuer 50 Studierende aus dem
In- und Ausland die Möglichkeit, sich mit vier ExpertInnen über
Ausbildung und Berufschancen im Bereich Technologie, Industrie und
Forschung auszutauschen. Die Ansprechpartner waren Prof. Dr. Wolfgang
Knoll, Geschäftsführer des Austrian Institute of Technology; Dr. Tom
Kirschbaum, CFO WayMate; DI Arezoo Edrisian, Head of Roadside
Equipment, R&D, Kapsch TrafficCom; DI Monika Sturm, Senior Manager
Corporate Technology Siemens. Entsprechend dem heurigen Motto der
Technologiegespräche "Die Zukunft der Innovation: Voraussetzungen -
Erfahrungen - Werte" gaben die ExpertInnen wertvolle Tipps für den
Einstieg ins Berufsleben und erfuhren andererseits auch von den
Studierenden, welche Erwartungen diese an effiziente, sichere und
umweltfreundliche Mobilitätslösungen haben.
Ein weiteres Novum war der von bmvit, AustriaTech, den Wiener
Stadtwerken und Ö1 initiierter Ideenwettbewerb "Open Dialogue".
Studierende wurden im Vorfeld aufgerufen, ihre innovativen Ideen zum
Thema "Smarte Mobilität für smarte StädterInnen" einzureichen. Drei
Teams, die sich aus StudentInnen unterschiedlicher Studienrichtungen
zusammensetzten, wurden aufgrund ihrer spannenden, zukunftsweisenden
Ideen eingeladen, eben diese in Alpbach vor renommiertem Publikum zu
präsentieren: mit der App "Smarty" soll ein Anreizprogramm geschaffen
werden, um in Graz auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen und so
den Feinstaub zu minimieren. Mit "BOKUroadkill" wird vor Wildwechsel
gewarnt, mit dem Ziel, Forschung, Bildung, Naturschutz und Sicherheit
im Straßenverkehr zu verbinden. Die dritte App hilft dabei, nie mehr
zu spät zu einem Termin aufzubrechen, indem sie
Echtzeit-Reiseinformationen und einer Alarmfunktion miteinander
verknüpft.
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