• 22.08.2013, 14:33:19
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"Wir wollen Mut zum Leben machen, auch nach einer Abtreibung!"

Linz (OTS) - Vergangene Woche Donnerstag hat die Jugend für das Leben
ihren "ProLife-Roadtrip" in Vorarlberg gestartet. Seitdem haben die
Jugendlichen sechs Infostände in drei Bundesländern abgehalten und
mit etlichen Passanten über Abtreibung und mögliche Alternativen
geredet. Weitere Infostände in Oberösterreich und Wien stehen die
kommenden Tage an, bevor der "ProLife-Roadtrip" Samstagabend mit der
Premiere der Filmdokumentation "Vierzehn" in Wien endet.

"Gib dem Leben eine Chance"

Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Jugend für das Leben haben
in der vergangenen Woche mehr als dreißig Stunden am Infostand
verbracht. Eine Kinderhüpfburg, verteilte Herzluftballons und ein neu
gestaltetes Info-Zelt zogen zahlreiche Familien und v.a. auch
jugendliche Passanten an. "Die freundliche Atmosphäre ermöglicht eine
offene und ehrliche Gesprächsführung mit Passanten jeglichen Alters",
schildert Carina Broucek, Pressesprecherin der Jugend für das Leben,
die tägliche Situation am Infostand. "Wir machen mit unseren
Gesprächen und Info-Materialien Mut zum Leben mit Kindern, auch wenn
diese vielleicht ungeplant sind." Das kompromisslose "Nein" der
Jugendlichen zur Abtreibung sei dabei allerdings niemals ein "Nein"
gegen Frauen, vor allem nicht gegen jene, die schon von einer
Abtreibung betroffen sind, betont Broucek. "In unseren Gesprächen und
unseren Materialien thematisieren wir die schwierigen Situationen von
Schwangeren und fordern Hilfe und Unterstützung von Frauen - vor und
nach einem Abbruch."

Betroffene Frauen zu Wort kommen lassen

Im Rahmen der Info-Stände passiert es immer wieder, dass
Betroffene einer Abtreibung das Gespräch suchen. Manche geben an,
unter z.T. massiven psychischen Probleme zu leiden, während andere
behaupten, sich richtig entschieden zu haben, selbst wenn auch sie
zugeben, mit den Folgen der Abtreibung zu kämpfen oder gekämpft zu
haben. "Alle diese Frauen - und Männer - fühlten sich überfordert und
haben keine lebensbejahende Beratung und Hilfe vor der Entscheidung
erfahren" fasst Broucek die Erzählungen zusammen. Die Gespräche
zeigen, dass es teilweise an Hilfseinrichtungen mangelt bzw. die
Information über deren Existenz fehlt, betont Broucek. "Wir möchten
Betroffenen vor und nach einer Abtreibung mit unseren Gesprächen und
Materialien helfen und ihnen wieder Mut zum Leben machen."

Das "Ja zum Kind" verändert Leben

Mehrere Frauen erzählen am Infostand auch von ihrer Entscheidung
für ihr Kind und betonen, dass ein Kind das Leben völlig verändert:
"Eine junge Mutter (18) schilderte uns, dass die überraschende
Schwangerschaft mit ihrem Sohn ihr geholfen hat, ihr jahrelanges
Drogenproblem zu überwinden und ihr Leben neu auszurichten", so
Broucek. Die Alternativen zur Abtreibung, auch für junge Mütter, wird
kommenden Samstag bei der Filmpremiere von "Vierzehn" in Wien
thematisiert werden: Der Film dokumentiert das Leben von vier
vierzehnjährigen Mädchen, die ungeplant schwanger werden und sich für
ihr Kind mit allen Höhen und Tiefen entscheiden. Im Anschluss an die
Veranstaltung ist eine Diskussion und ein Aperitiv geplant.

Ort: Curhaus, Stephansplatz 3, 1010 Wien
Zeit: 24. August 2013, 18.30 Uhr

Fotos und weitere Infos am Blog: http://plr2013.tumblr.com/

Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=828

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