- 22.08.2013, 12:16:59
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AUGE/UG NÖ, Taibl: "Rot-Schwarzes Wahlkampfgetöse schadet Ansehen der Arbeiterkammern!"
Arbeiterkammern zu wichtig, um in rot-schwarzen Wahlk(r)ampf hineingezogen zu werden!
Utl.: Arbeiterkammern zu wichtig, um in rot-schwarzen Wahlk(r)ampf
hineingezogen zu werden! =
Wien (OTS) - "Es ist höchst bedauerlich und geradezu grob
fahrlässig, wie nun die Arbeiterkammer in den rot-schwarzen Wahlkampf
hineingezogen wird. FSG und ÖAAB drohen in ihrem parteipolitischen
Streit rund um den Grundstücksverkauf in Bruck an der Leitha
vollkommen zu vergessen, wofür sie gewählt worden sind und was ihre
Aufgaben in der Arbeiterkammer Niederösterreich sind. Wir rufen rot
und schwarz auf, endlich wieder Vernunft statt Wahlkampf walten zu
lassen und die Arbeiterkammer aus ihrem Parteienstreit
herauszuhalten," fordert Stefan Taibl, Fraktionsvorsitzender der
AUGE/UG - Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige
GewerkschafterInnen in der AK Niederösterreich.
Utl.: Gemeinsame, lückenlose Aufklärung der Causa Grundstücksverkauf
Der NÖAAB wirft ja der roten AK-Führung in NÖ vor, ein Grundstück
in Bruck an der Leitha unter Wert verkauft zu haben und spricht in
diesem Zusammenhang von dubiosen Geldflüssen in Richtung AK NÖ. Die
FSG-Spitze hat daraufhin rechtliche Schritte gegen den NÖAAB
angekündigt. "Wir stehen für Kontrolle, Transparenz und lückenlose
Aufklärung der Vorwürfe. In diesem Sinne gilt es schnellstens alle
Fakten vor allen Fraktionen in der AK NÖ auf den Tisch zu legen,
entsprechenden Vorwürfen nachzugehen und zu einer gemeinsamen
Vorgangsweise gegenüber der Öffentlichkeit zu kommen. Die
Offenlegung aller Unterlagen sowie der entsprechenden
Vorstandsprotokolle ist ein erster, wichtiger Schritt für eine
gemeinsame Aufarbeitung."
Utl.: Kein Wahlkampf auf Kosten der ArbeitnehmerInnen und ihrer
Interessensvertretung!
Für billige Parteipolemik auf Kosten der wichtigen,
interessenspolitischen Einrichtung Arbeiterkammer stehe die AUGE/UG
jedenfalls nicht zur Verfügung. "So wie sich rot und schwarz derzeit
aufführen, droht dem Ansehen der AK nachhaltig ein schwerer Schaden
und eine entsprechende Schwächung. Die ganz offensichtlich partei-
und wahlkampfmotivierten Akteure in dieser Auseinandersetzung sollen
sich endlich - unabhängig der inhaltlichen und ideologischen
Differenzen - wieder dessen bewusst werden, wofür sie gewählt worden
sind: die ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich bestmöglich zu
vertreten und nicht Parteipolitik und Wahlkampf auf Kosten der
ArbeitnehmerInnen die eine starke Arbeiterkammer, brauchen,"
schließt Alternativgewerkschafter Taibl.
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