Finanzministerin und erfahrene Unternehmerin Fekter: "Will Gestalterin sein"

Finanzministerin gab Einblicke in ihren Werdegang bei Ladies Lounge von Frau in der Wirtschaft im Rahmen der Alpbacher Perspektiven 2013

Wien (OTS/PWK585) - Bereits zum zehnten Mal lud Frau in der Wirtschaft im Rahmen der Alpbacher Perspektiven 2013 zur Ladies Lounge. Vor rund 100 TeilnehmerInnen sprach Finanzministerin Maria Fekter über ihren Karriereweg von der Unternehmerin zur Berufspolitikerin und gab persönliche und launige Einblicke in ihren Werdegang.

Ihre Studienwahl fiel auf BWL und Jus, weil beide Ausbildungen für die Übernahme des elterlichen Betriebes nützlich erschienen. Der Einstieg der Jungunternehmerin in die Politik erfolgte, weil sie in Attnang-Puchheim, Heimatgemeinde und Unternehmenssitz, aktiv mitgestalten wollte. 1986 kam sie hier als eine von wenigen Frauen in den Gemeinderat. Dann lief die politische Karriere rasch an: Nach rund vier Jahren wechselte Fekter in den Nationalrat.

Es folgte das Amt der Staatssekretärin und damit der Schritt zur Berufspolitikerin. Fekters Tochter war zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre alt. Unterstützung bei der Kinderbetreuung kam von der Familie: "Mein Mann hat damals bei der Kindererziehung sehr rasch viele Aufgaben übernommen." Turbulent wurde es, wenn das Kind krank wurde. Fekter:
"Da merkt man erst, wie rasch man einen Termin absagen kann und die Welt trotzdem nicht untergeht". Den Vorwurf, eine Rabenmutter zu sein, habe sie auch gehört. "Da habe ich mich entschieden: Ich muss mich in den Spiegel schauen können, und ich muss meine Prioritäten setzen. Und der Weg kann nicht so falsch gewesen sein: Meine Tochter hat sich prächtig entwickelt".

Als Unternehmerin habe sie sich immer sehr akzeptiert gefühlt, so Fekter. Subtile Diskriminierungen oder Benachteiligungen von Frauen wie das Vorbeischleusen von Informationen habe sie erst im Rahmen ihrer politischen Karriere kennengelernt. "Da habe ich gesehen, dass man für Gleichstellung kämpfen muss".

Mit ihrem Amt als Finanzministerin schließe sich der Bogen zum Beginn ihrer Karriere. "Dass ich Steuerlehre und Prüfungswesen studiert habe, damals, um den Betrieb leiten zu können, kommt mir jetzt zu Gute". Als Politikerin wie als Unternehmerin wolle sie ein Zukunftsgestalterin sein und "Fußabdrücke hinterlassen".

Gefragt nach den nächsten Schritten in der Zukunft eröffnet Fekter: "Ich habe einen langfristigen privaten Karrierewunsch: Ich möchte irgendwann Enkelkinder haben". Und auf der beruflichen Seite würde sie einer Fortführung ihres Ministeramtes sehr gerne nachkommen: "Ich habe ja noch viel vor, etwa die steuerliche Entlastung von Familien."

Hier sei von Fekter als ehemaliger Unternehmerin und langjährig engagierte Frau in der Wirtschaft noch vieles auch zur Unterstützung der heimischen Unternehmerinnen zu erwarten, betonte Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. (PM)

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