- 22.08.2013, 10:06:37
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Finanzministerin und erfahrene Unternehmerin Fekter: "Will Gestalterin sein"
Finanzministerin gab Einblicke in ihren Werdegang bei Ladies Lounge von Frau in der Wirtschaft im Rahmen der Alpbacher Perspektiven 2013
Utl.: Finanzministerin gab Einblicke in ihren Werdegang bei Ladies
Lounge von Frau in der Wirtschaft im Rahmen der Alpbacher
Perspektiven 2013 =
Wien (OTS/PWK585) - Bereits zum zehnten Mal lud Frau in der
Wirtschaft im Rahmen der Alpbacher Perspektiven 2013 zur Ladies
Lounge. Vor rund 100 TeilnehmerInnen sprach Finanzministerin Maria
Fekter über ihren Karriereweg von der Unternehmerin zur
Berufspolitikerin und gab persönliche und launige Einblicke in ihren
Werdegang.
Ihre Studienwahl fiel auf BWL und Jus, weil beide Ausbildungen für
die Übernahme des elterlichen Betriebes nützlich erschienen. Der
Einstieg der Jungunternehmerin in die Politik erfolgte, weil sie in
Attnang-Puchheim, Heimatgemeinde und Unternehmenssitz, aktiv
mitgestalten wollte. 1986 kam sie hier als eine von wenigen Frauen in
den Gemeinderat. Dann lief die politische Karriere rasch an: Nach
rund vier Jahren wechselte Fekter in den Nationalrat.
Es folgte das Amt der Staatssekretärin und damit der Schritt zur
Berufspolitikerin. Fekters Tochter war zu diesem Zeitpunkt fünf Jahre
alt. Unterstützung bei der Kinderbetreuung kam von der Familie: "Mein
Mann hat damals bei der Kindererziehung sehr rasch viele Aufgaben
übernommen." Turbulent wurde es, wenn das Kind krank wurde. Fekter:
"Da merkt man erst, wie rasch man einen Termin absagen kann und die
Welt trotzdem nicht untergeht". Den Vorwurf, eine Rabenmutter zu
sein, habe sie auch gehört. "Da habe ich mich entschieden: Ich muss
mich in den Spiegel schauen können, und ich muss meine Prioritäten
setzen. Und der Weg kann nicht so falsch gewesen sein: Meine Tochter
hat sich prächtig entwickelt".
Als Unternehmerin habe sie sich immer sehr akzeptiert gefühlt, so
Fekter. Subtile Diskriminierungen oder Benachteiligungen von Frauen
wie das Vorbeischleusen von Informationen habe sie erst im Rahmen
ihrer politischen Karriere kennengelernt. "Da habe ich gesehen, dass
man für Gleichstellung kämpfen muss".
Mit ihrem Amt als Finanzministerin schließe sich der Bogen zum
Beginn ihrer Karriere. "Dass ich Steuerlehre und Prüfungswesen
studiert habe, damals, um den Betrieb leiten zu können, kommt mir
jetzt zu Gute". Als Politikerin wie als Unternehmerin wolle sie ein
Zukunftsgestalterin sein und "Fußabdrücke hinterlassen".
Gefragt nach den nächsten Schritten in der Zukunft eröffnet
Fekter: "Ich habe einen langfristigen privaten Karrierewunsch: Ich
möchte irgendwann Enkelkinder haben". Und auf der beruflichen Seite
würde sie einer Fortführung ihres Ministeramtes sehr gerne
nachkommen: "Ich habe ja noch viel vor, etwa die steuerliche
Entlastung von Familien."
Hier sei von Fekter als ehemaliger Unternehmerin und langjährig
engagierte Frau in der Wirtschaft noch vieles auch zur Unterstützung
der heimischen Unternehmerinnen zu erwarten, betonte Adelheid
Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft. (PM)
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