• 20.08.2013, 12:37:54
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WKÖ: Forderungen nach Ausbau der Kinderbetreuung werden durch aktuelle Umfrage bestätigt

Fürntrath-Moretti: "Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr reduzieren"

Utl.: Fürntrath-Moretti: "Schließzeiten von
Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr
reduzieren" =

Wien (OTS/PWK577) - "Wir brauchen endlich konkrete Maßnahmen, um
österreichischen Eltern und vor allem Müttern einen machbaren Alltag
mit Beruf und Familie zu ermöglichen ", betont Adelheid
Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft
(FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ). Allen voran sei die Politik gefordert, den Familien
passende Lösungen bei der Kinderbetreuung - vor allem beim Angebot
für unter 3-Jährige - zu bieten. Denn Österreich hinkt der Vorgabe
der EU (33 Prozent für diese Altersklasse) mit einer Betreuungsquote
von 21 Prozent immer noch deutlich hinterher. Deshalb sei es
erfreulich, so Fürntrath-Moretti, dass die Ergebnisse des aktuellen
Frauenbarometers den enormen Handlungsbedarf bestätigen: "Damit
werden unsere intensiven Forderungen nach einem flächendeckenden,
qualitätsvollen und leistbaren Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für
unter 3-Jährige unterstützt. Nun müssten aber auf die vielen
Ankündigungen endlich auch Taten folgen".

Was im aktuellen Frauenbarometer leider fehle, seien die enormen
Probleme, die sich für Eltern durch die Schließzeiten von
Kinderbetreuungseinrichtungen im Sommer ergeben. Rund dreieinhalb
Wochen war im Vorjahr eine durchschnittliche Betreuungseinrichtung,
gemäß der aktuellen Kindertageheimstatistik, geschlossen. "Das geht
eindeutig an der Alltagsrealität österreichischer Familien vorbei.
Die Betreuungszeiten müssen an moderne Arbeitswelten angepasst
werden", fordert Fürntrath-Moretti.

Kürzlich hat FiW eine Studie zur mangelhaften Betreuungssituation
für unter 3-jährige Kinder präsentiert. "Auch hier kam deutlich
heraus, dass Ferienzeiten der ganztägig geführten Krippen vielfach
die Urlaubsansprüche eines oder sogar beider Elternteile
überschreiten. Dieser Betreuungsengpass bedeutet vor allem auch für
Unternehmerinnen große Schwierigkeiten", so Fürntrath-Moretti.
Ähnliche Probleme ergeben sich für Eltern bei den täglichen
Öffnungszeiten. Im aktuellen Programm der Unternehmerinnenvertretung
ist daher eine wesentliche Forderung, die Schließzeiten von
Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal 3 Wochen pro Jahr zu
reduzieren und die Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche
auszuweiten. (ES)

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