• 14.08.2013, 11:56:25
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Konflikt Schwarze Sulm: Keine Entscheidung der Verhandlungen heute

Umweltminister Berlakovich wird nun in Verfahren einbezogen

Utl.: Umweltminister Berlakovich wird nun in Verfahren einbezogen =

Wien/Graz (OTS) - Keine Entscheidung brachte heute die
Wasserrechtsverhandlung im Schloss Hollenegg, dem Sitz eines der
Kraftwerkbetreiber Alfred Liechtenstein. Das bestätigte kurz vor
Mittag Hofrat Werner Fischer, Abteilungsleiter für Umweltrecht von
der steiermärkischen Landesregierung. Während der amtlichen
Verhandlung im Privatschloss von Liechtenstein protestierten der WWF
und mehr als 40 Demonstranten vor dem Ansitz in der Weststeiermark,
dem Wohnsitz von Alfred Liechtenstein. Die Demonstranten gegen den
Bau des Kraftwerks an der Schwarzen Sulm riefen "Stoppen Sie das
Kraftwerk!" "Es ist unglaublicher Kniefall, dass sich die steirischen
Landesbehörden in das Privatschloss des Kraftwerkbetreibers begeben
um dort ein amtliches Verfahren durchzuführen", empört sich Arno Mohl
vom WWF. Nun soll vor Abschluss der Verhandlungen Umweltminister
Nikolaus Berlakovich in das Verfahren einbezogen werden. Der WWF
fordert eine rasche Weisung an den steirischen Landeshauptmann Franz
Voves wonach das Kraftwerk im Natura 2000 Gebiet untersagt werden
muss. Das Umweltministerium und die EU haben bereits deutlich
klargestellt, dass an der Schwarze Sulm kein Kraftwerk gebaut werden
darf.

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