• 12.08.2013, 10:45:31
  • /
  • OTS0058 OTW0058

FPÖ: Strache und Kickl präsentieren Plakatkampagne für Nationalratswahl 2013

"Liebe deine Nächsten - für mich sind das unsere Österreicher"

Utl.: "Liebe deine Nächsten - für mich sind das unsere Österreicher" =

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl präsentierten heute die erste
freiheitliche Plakatkampagne für die Nationalratswahlen am 29.
September 2013. Es handelt sich dabei um ein Großplakat und zwei
kleinere Plakate. Darauf findet sich der Slogan "Liebe deine Nächsten
- für mich sind das unsere Österreicher" sowie das Motto "Höchste
Zeit für 'Nächstenliebe'". Darauf ist Spitzenkandidat HC Strache zu
sehen mit jeweils einer Vertreterin der Seniorengeneration und einer
Vertreterin der jungen Generation. Dazu gibt es noch die Sujets für
die Dreieckständer "Wir kürzen unsere EU-Beiträge - SPÖVP Pflege- und
Familiengeld" sowie "Wir senken Mieten, Steuern und Gebühren - SPÖVP
Löhne & Pensionen". Plakate werden 3.000 hängen, dazu kommen 50.000
Kleinflächen.

"Wir starten damit in einen Positiv-Wahlkampf und setzen damit unsere
Linie fort, die wir schon bei unserer Plakatkampagne im Frühjahr
hatten, die unter dem Motto der Gerechtigkeit stand", erläuterte
Strache dazu. Gerechtigkeit und Nächstenliebe seien zwei sehr hohe
und wichtige Werte, ohne die eine Gesellschaft kaum funktionieren
könne. "Und meine Nächsten sind für mich als österreichischer
Politiker nun einmal unsere Österreicherinnen und Österreicher",
betonte Strache. "Für Faymann und Spindelegger sind ihre Nächsten
ganz offensichtlich die Brüsseler Eurokraten, denen sie gar nicht
genug Geld schicken können, und die Grünen lieben bekanntlich alles
mit Ausnahme von Österreich. Und der Herr Stronach ist auch eher an
seiner Steuerschonung interessiert. Dass durch solch eine Haltung
unsere eigene Bevölkerung auf der Strecke bleibt, ist da nur
logisch."

Dem setzt die FPÖ Politik der Nächstenliebe entgegen. "Das ist auch
höchst wichtig in einer Zeit, in der der Druck aus Brüssel ständig
steigt, in der immer mehr Menschen kein Einkommen zum Auskommen
haben, in der die Kriminalität immer brutaler wird, in der die
Arbeitslosigkeit in ungeahnte Höhen prescht, in der immer mehr Klein-
und Mittelbetriebe Bankrott gehen, in der unsere Pensionisten
verarmen und in der unsere Jugend ihrer Zukunft beraubt wird", so
Strache. "Diesen trüben Entwicklungen wollen wir gegensteuern. Unser
Ziel ist es, den Österreicherinnen und Österreichern ihre Zukunft und
ihre Würde zurückzugeben."

Strache betonte in diesem Zusammenhang, dass Nächstenliebe nicht nur
ein religiöser Wert, sondern ein allgemein menschlicher sei. Sie war
auch ein wichtiger Wert der Aufklärung, bei Immanuel Kant etwa, der
damit 1788 den Kategorischen Imperativ begründet hat: "Handle nur
nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie
ein allgemeines Gesetz werde."

In zwei Tagen wird die FPÖ auch ihr Wahlprogramm präsentieren. "Darin
stellen wir dann detailliert unsere Vorstellungen und unsere Ziele
für Österreichs Gegenwart und Zukunft vor", kündigte Strache an. "Was
die anderen Parteien betrifft, kennen die ja in Wahrheit nur ein
Wahlprogramm - nämlich gegen Österreich. SPÖ und ÖVP streiten sich
jetzt ein bisschen vor dem Vorhang, aber hinter der Bühne sind sie
sicher schon wieder fleißig am Packeln für eine Neuauflage ihrer
Unglückskoalition. Wenn es sich zu zweit nicht ausgeht, holen sie
sich dann eben die Grünen an Bord oder die Glücksritter vom Herrn
Stronach, dessen Sammelsurium ja mit jedem Tag wüster wird."

Auch wenn draußen noch die Hitze herrsche, sollten sich die Herren
Faymann und Spindelegger dennoch warm anziehen, empfahl Strache.
"Denn das wird kein kuscheliger Spaziergang für die beiden, ganz im
Gegenteil. Denen wird am Wahltag ein rauer Wind entgegen pfeifen. Die
Österreicherinnen und Österreicher glauben die falschen
Versprechungen von Rot und Schwarz schon lange nicht mehr."

Strache verwies darauf, dass er mit der FPÖ der einzige
Herausforderer des rot-schwarzen Systems sei, ein System, in dem es
sich in einigen Bundesländern auch die Grünen schon so richtig schön
gemütlich gemacht hätten. "Die dürfen dann halt so wie in Wien als
Dank für ihr Stillhalten ein paar Radwege grün anpinseln."

ÖVP-Obmann Spindelegger versuche sich hysterisch zum "Entfesselten"
hochzustilisieren und verspreche lauter Dinge, die er schon hätte
umsetzen können in den vergangenen Jahren. "Bloß weil die SPÖ immer
so gemein war zu ihm, ist das nicht geschehen, sagt er", so Strache.
"Da frag ich mich schon, warum das in der nächsten Legislaturperiode
anders sein sollte. Mit seinen Versprechungen bestätigt der Herr
Vizekanzler ja in Wahrheit nur, dass er nicht durchsetzungsfähig ist
- weder gegen die SPÖ noch gegen die eigenen reformunwilligen
Landeshauptleute."

Faymann wiederum präsentiere sich auf seinen Plakaten als Kämpfer.
"Für leistbares Wohnen will er zum Beispiel kämpfen", wunderte sich
Strache. "Das sagt genau derjenige, der als Wohnbaustadtrat in Wien
maßgeblich dafür gesorgt hat, dass die Mieten im Gemeindebau rasant
nach oben geschossen sind und von sozialem Wohnbau schon lang keine
Rede mehr sein kann. Für jeden Arbeitsplatz will Faymann auch
kämpfen. Damit meint er wohl seinen eigenen und die Arbeitsplätze der
ganzen roten Bonzen."

Wer wolle, dass sich etwas ändere in diesem Land, müsse der FPÖ seine
Stimme geben, betonte Strache. Die anderen Parteien seien in Wahrheit
nur eine Art Sauerstoffzelt für die Lebensverlängerung von Rot und
Schwarz.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel