• 09.08.2013, 12:02:53
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FPÖ: Strache beklagt fortgesetzte willkürliche Zensur durch Facebook

Einschränkung in der politischen Kommunikation - Facebook soll endlich seiner Verantwortung gerecht werden

Utl.: Einschränkung in der politischen Kommunikation - Facebook soll
endlich seiner Verantwortung gerecht werden =

Wien (OTS) - "Seit mehr als einem Monat macht Facebook es mir
unmöglich, mein Profil mit fast 140.000 Fans wie gewohnt zu
benutzen", beschwerte sich heute FPÖ-Obmann HC Strache in einer
Pressekonferenz und machte auf die demokratiepolitischen Auswirkungen
der intransparenten und willkürlichen Zensurpraktik des
Internet-Riesen aufmerksam. Zwar habe sich Facebook nach medialer
Aufregung vor knapp einem Monat via Medien bei Strache für die damals
bereits grundlos erfolgte Sperre entschuldigt, allerdings habe sich
seither nichts gebessert: "Die Sperre meines Profils wurde seither
nicht aufgehoben bis gestern - seltsamerweise kurz nach der Einladung
zu dieser Pressekonferenz. Weiterhin sind allerdings die übrigen
Seiten-Administratoren gesperrt", schildert Strache. Immer noch stehe
der Verdacht im Raum, die Sperre habe mit Straches Kritik an den
Überwachungsprkaktiken des US-Geheimdienstes zu tun, waren doch
damals zwei entsprechende Einträge ohne weiteren Kommentar entfernt
worden.

Zahlreiche Versuche der Kontaktaufnahme mit Facebook seien
gescheitert. Strache fordert das Unternehmen auf, endlich tätig zu
werden und die ungerechtfertigte Sperre aufzuheben: "Facebook hat auf
Grund seiner Marktmacht im Bereich der sozialen Medien eine Stellung
erreicht, die auch eine gewisse Verantwortung erfordert. Eine
Verantwortung, der das Unternehmen hier in Europa mit zwei
Hinterzimmer-Büros in Irland und in Hamburg und ohne
Kontaktmöglichkeit wohl nicht einmal ansatzweise gerecht wird", so
Strache. Facebook habe für die politische Kommunikation eine
Bedeutung erlangt, die es erforderlich macht, dass das Unternehmen
auch Chancengleichheit gewähre und nicht willkürlich und ohne jeden
Grund Zensur gegen einen Politiker übe. Dies müsse auch im Interesse
des Unternehmens selbst liegen: "Weder der Vorwurf, Kritiker am
amerikanischen Spitzelwesen mundtot zu machen, noch der Verdacht, aus
politisch-ideologischen Gründen Zensur zu üben, stehen einem
Unternehmen dieser Größe und Bedeutung gut an."

Unabhängig von der Reaktion des Unternehmens Facebook ist die FPÖ
nicht untätig und hat für die Wahlbewegung eine neue Facebook-Seite
aufgesetzt. "Sie heißt HC Strache 2013 und wird ab sofort mit allen
Neuigkeiten aus dem Wahlkampf befüllt und natürlich auch mit meinen
persönlichen Eindrucken", gab Strache heute bekannt und lud alle
seine 137.000 Facebook-Fans ein, auch bei dieser Seite auf "Gefällt
mir" zu klicken. Es werde interessant sein zu beobachten, ob es auch
hier bald Sperren gebe und sich der Verdacht bestätige, dass
organisiert vorgegangen wird - von wem auch immer. "Seien Sie
jedenfalls sicher: Wir werden auch darauf eine geeignete Antwort
haben, weil wir gerade in der Internet-Kommunikation unseren
Mitbewerbern zum Glück haushoch überlegen sind", erklärt der
FPÖ-Obmann.

Facebook-Profil von HC Strache:
https://www.facebook.com/HCStrache

Neues Facebook-Profil für die Wahl 2013:
https://www.facebook.com/HCStrache13

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