- 07.08.2013, 14:04:42
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Csörgits zu AK-Umfrage: Verbesserungen der Arbeitsbedingungen von ArbeitnehmerInnen ist für SPÖ Gebot der Stunde
Gesetzliche Einschränkung von All-In-Verträgen; modernes, gemeinsames Arbeitsrecht; Arbeitszeitevaluierung und Überstundenabgabe
Utl.: Gesetzliche Einschränkung von All-In-Verträgen; modernes,
gemeinsames Arbeitsrecht; Arbeitszeitevaluierung und
Überstundenabgabe =
Wien (OTS/SK) - Die AK hat heute, Mittwoch, eine IFES-Umfrage unter
BetriebsrätInnen vorgestellt, die dringenden Verbesserungsbedarf bei
den Arbeitsbedingungen ergab. "Der Druck auf die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer steigt, Auslagerungen von Unternehmenssteilen,
Leiharbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse gehören zur Tagesordnung",
betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits. "Die heute im
Ö1-Journal vom Wirtschaftsminister vorgestellte Forderung des
VP-Wirtschaftsprogramms, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren, trägt
allerdings nicht dazu bei, den Stresspegel zu reduzieren", ist
Csörgits gegenüber dem SPÖ-Pressedienst überzeugt. ****
Csörgits stellte fest, dass die Rechte der ArbeitnehmerInnen
schleichend ausgehöhlt würden. "Eine gesetzliche Einschränkung von
All-In-Verträgen, Konkurrenzklauseln und Begrenzungen bei der
Rückforderung von Ausbildungskosten gehört daher zu den Forderungen,
die wir nach der Nationalratswahl umsetzen wollen", sagte Csörgits.
Ebenso müssen Vertragsklauseln, die ArbeitnehmerInnen zu ständiger
Erreichbarkeit verpflichten, begrenzt werden.
"Unser Ziel ist ein gemeinsames und modernes Arbeitsrecht, das auch
freien DienstnehmerInnen und Ein-Personen-
Unternehmen den vollen Zugang zu Mutterschutz, Entgeltfortzahlung im
Krankheitsfall und Arbeitszeit-Höchstgrenzen garantiert", erklärte
Csörgits. Ein neu zu schaffender Entgeltfortzahlungsfonds soll die
Fortzahlung im Krankheitsfall ermöglichen.
Um die Zunahme der Überstunden, die zu leisten sind, zu reduzieren,
sollen die Betriebe verpflichtet werden, regelmäßig unter Mitwirkung
der BetriebsrätInnen ihre Arbeitszeitsituation zu evaluieren. Weiters
sollen, wie das auch die AK fordert, Unternehmen, die ihren
MitarbeiterInnen unverhältnismäßig viele Überstunden abverlangen,
eine Überstundenabgabe bezahlen. (Schluss) up/sc
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