ARBÖ-Tipps für Radler bei Gewitter

Wie man sich bei Unwettern richtig verhält

Wien (OTS) - Je heißer es wird, desto mehr Wärmegewitter, die rasch aufziehen können, kommen auf die Radfahrerinnen und Radfahrer zu, warnt der ARBÖ. Rund 100 Menschen werden in Europa jährlich vom Blitz getroffen. "Am Bike ist im Gegensatz zum Auto keine Isolation gegeben. Das Rad ist daher kein sicherer Schutz gegen Blitze", warnt ARBÖ-Radexpertin Mag. Lisa Miletich. Wie man sich am besten schützt hat der ARBÖ zusammengefasst:

  • Vor der Ausfahrt unbedingt den Wetterbericht und die Unwetterzentrale checken - www.uwz.at (Österr. Unwetterzentrale)
  • Bei Gewitter unbedingt die Fahrt unterbrechen: Ruhe bewahren, absteigen
  • Wenn vorhanden: Schutzmöglichkeit suchen: Stahlbeton- oder Stahlbrücken, das parkende Auto oder ein Gebäude mit Blitzableiter schützen vor direktem Blitzeinschlag
  • Wenn keine Schutzmöglichkeit vorhanden ist: sich generell möglichst klein machen und einen tiefliegenden Punkt suchen
  • Unbedingt einige Meter Sicherheitsabstand zu hohen, allein stehende Bäumen oder Vorsprüngen oder Walrändern halten
  • Im geschlossenen Wald einen der niedrigeren Bäume wählen
  • Sich auf in ausreichender Entfernung zum Rad auf den Boden hocken -Beine dabei geschlossen halten und Arme eng anlegen
  • NIEMALS das Fahrrad berühren oder mit den Händen festhalten (Metall leitet!)
  • Das Gewitter aussitzen

Achtung: Auch nach einem Gewitter, gibt es einiges zu beachten:
"Regen und Sturm reißen oft Äste von den Bäumen, die dann am Boden liegen und eine Gefahr darstellen. Zudem führt ein nasser Untergrund zu erhöhter Rutschgefahr. Am besten also, vorsichtig fahren", rät die ARBÖ-Radexpertin abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Rad Abteilung
Mag. Lisa Miletich
Tel.: (++43-1) 891 21-214
mailto: lisa.miletich@arboe.at
www.arboe-rad.at

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