- 29.07.2013, 11:20:45
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Bures/Mitterlehner: 75 Millionen Euro zur Stärkung des Kompetenzstandortes Österreich
3. Ausschreibung für COMET-K1-Kompetenzzentren startet am 29 Juli - International wettbewerbsfähige Spitzenforschung sichert Wachstum, Beschäftigung und Know-how in Österreich
Utl.: 3. Ausschreibung für COMET-K1-Kompetenzzentren startet am 29
Juli - International wettbewerbsfähige Spitzenforschung
sichert Wachstum, Beschäftigung und Know-how in Österreich =
Wien (OTS) - Die heimischen Kompetenzzentren zählen auch im
internationalen Vergleich zu den Vorzeigemodellen einer erfolgreichen
Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Jetzt bekommen sie
Verstärkung: Am 29. Juli startet die dritte Ausschreibungsrunde für
die so genannten K1-Kompetenzzentren. Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner und Innovationsministerin Doris Bures stellen dafür 75
Millionen Euro an Budgetmitteln zur Verfügung. "Gemeinsam mit
Landesmitteln und Geldern der beteiligten Unternehmen können wir
damit bis zu zehn neue K1-Kompetenzzentren fördern, die Österreichs
Innovationskraft verstärken und die Wettbewerbsfähigkeit des
Standorts langfristig sichern", betonen Mitterlehner und Bures. Die
Ausschreibung wird von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG
durchgeführt.
"Die COMET-Zentren leisten international wettbewerbsfähige
Spitzenforschung", unterstreicht Innovationsministerin Doris Bures.
"In den Zentren arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft auf engste Weise
zusammen und ermöglichen dadurch den direkten Transfer von neuem
Wissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen. Sie helfen mit,
gesellschaftliche Probleme zu lösen und den Beschäftigungsstandort
Österreich zu sichern."
"Mit den COMET-Zentren tragen wir wesentlich dazu bei, dass
innovative Ideen von den Universitäten und Forschungszentren
möglichst schnell zu den Unternehmen gelangen und Investitionen
auslösen. Das sichert Wachstum, Beschäftigung und Know-how in
Österreich", betont Wirtschaftsminister Mitterlehner. "Als
zusätzliche Unterstützung verlängern wir jetzt die Laufzeit der
Zentren und erhöhen die maximal mögliche Bundesförderung, die dann
von den beteiligten Institutionen und Unternehmen noch einmal um fast
50 Prozent erhöht wird. Davon profitieren alle Partner", so
Mitterlehner. "Besonders wichtig ist auch, dass kleine und mittlere
Unternehmen einen Zugang zu exzellentem Know-how bekommen, den sie
ohne die K1-Zentren nicht hätten."
In den K1-Zentren betreiben wissenschaftliche Einrichtungen -
Hochschulen und Forschungsinstitute - gemeinsam mit Unternehmen
kooperative Forschung auf sehr hohem Niveau mit einer mittel- bis
langfristigen Perspektive und mit einem Fokus auf zukunftsrelevante
Märkte. Bisher gibt es 16 K1-Zentren in Österreich. Deren thematische
Bandbreite reicht von Krebsforschung und pharmazeutischem Engineering
über Metallurgie und Umwelt-/Energiebelange bis hin zu IKT Themen wie
Telekommunikation, Sicherheit, Virtual Reality oder
Wissensmanagement.
Anträge für neue K1-Kompetenzzentren können bis 4. Dezember bei
der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG eingereicht
werden. Sie werden anschließend von einer internationalen Jury
begutachtet, am Ende des Auswahlverfahrens müssen sich die
Antragsteller einem Hearing unterziehen. "In der neuen Ausschreibung
gelten verbesserte Förderbedingungen", berichten die
FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Die Laufzeit
der Zentren wurde von sieben auf acht Jahre verlängert, die maximale
Bundesförderung pro Zentrum und Jahr auf 1,7 Millionen Euro
angehoben." Mindestens 45 Prozent des Gesamtbudgets müssen von den
beteiligten Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft
aufgebracht werden, der Großteil davon von den Unternehmen. Auch das
Auswahlverfahren wurde deutlich verkürzt: Eine Entscheidung soll im
Sommer 2014 fallen.
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