• 25.07.2013, 14:39:31
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Glockner-Öko-Fonds feiert sein 20-jähriges Bestehen

Preisverleihung Glockner-Öko-Fonds im
Fernsehgarten des ORF Salzburg. v.l.n.r.: GD Dr. Johannes Hörl
(Großglockner Hochalpenstraßen AG), LHStv. Dr. Astrid Rössler, die
beiden Preisträger Dr. Johannes Neumayer und Tobias Schernhammer

Salzburg (TP/OTS) - Am 25. Juli feierten die Preisträger, Juroren
und Initiatoren des Glockner-Öko-Fonds mit zahlreichen Gästen im
ORF-"Garten der Nachhaltigkeit" ihr 20-jähriges Jubiläum. Die
Verleihung der Forschungspreise im Jubiläumsjahr 2013 erfolgte durch
LH-Stv. Dr. Astrid Rössler.

ORF Landesdirektor Roland Brunhofer und Vorstand der Großglockner
Hochalpenstraßen AG, Dr. Johannes Hörl begrüßten bei strahlendem
Sonnenschein im neuen ORF Fernsehgarten, die zahlreichen Gäste. Dir.
Dr. Norbert Winding als Jury-Vorsitzender und Prof. DDr. Eberhard
Stüber berichteten aus den spannenden Forschungsprojekten der
vergangenen 20 Jahre.

Im Jubiläumsjahr verlieh LH-Stv. Dr. Astrid Rössler, in ihrer
Funktion als Nationalpark- und Naturschutzreferentin, den
Preisträgern 2013 MMag. Dr. Johannes Neumayer mit seinem
Forschungsprojekt "Struktur des Blüten-Besuchernetzwerks alpiner
Rasengesellschaften" und Tobias Schernhammer mit dem Projekt
"Perspektive Hochalpenstraße - nicht nur ein Weg für Menschen?" den
Forschungspreis von jeweils 10.000,-- Euro. "Es ist sehr wichtig,
dass heimische Unternehmen sich in den Bereichen Forschung und
Nachhaltigkeit engagieren. Die Großglockner Hochalpenstraßen AG tut
dies mit dem Glockner-Öko-Fonds bereits seit 20 Jahren absolut
vorbildhaft", so Dr. Astrid Rössler.

Im Jahr 1993 wurde der Glockner-Öko-Fonds auf Initiative des
damaligen GROHAG-Vorstandes DDr. Karl Gollegger und Herrn Professor
DDr. Eberhard Stüber, der in der Folge auch über viele Jahre den
Vorsitz in der Jury führte, ins Leben gerufen.

Die Eröffnung des Hauses "Alpine Naturschau" auf knapp 2.300 m
Seehöhe an der Großglockner Hochalpenstraße, das seit 1989 auch eine
alpine Forschungsstation beherbergt, war damals Anlass, die Forschung
im Nationalpark Hohe Tauern, insbesondere im Umfeld der Großglockner
Hochalpenstraße, durch diesen Fonds zu unterstützen. Gerade kleinere
Forschungsprojekte von Studierenden oder jungen Wissenschafterinnen
und Wissenschaftern sollten so ermöglicht werden.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Wissenschaft, von
Naturschutz-Organisationen und dem Nationalpark Hohe Tauern,
beurteilt jährlich die eingereichten Projekte. Prof. Roman Türk,
Mitglied und Präsident des Österreichischen Naturschutzbundes
würdigte die besondere Bedeutung des Glockner-Öko-Fonds, insbesondere
für junge Wissenschafter.

In den 20 Jahren konnten so 31 Projekte entweder dadurch, dass sie
damit zur Gänze finanziert wurden oder dadurch, dass zumindest eine
erste Startförderung gegeben wurde, umgesetzt werden. Insgesamt wurde
somit ein Gesamtförderbeitrag von über 150.000 Euro an die prämierten
Förderungswerberinnen und -werber ausgeschüttet. Insgesamt hat die
Jury über 100 Forschungsprojekte beurteilt.

Die Themenschwerpunkte sind äußerst vielfältig und reichen von
Biotopschutzaktionen, zoologisch-ökologischen Bestandsaufnahmen
geologisch-gletscherkundlichen Forschungen bis hin zu biologischen
Arbeiten über "Hochgebirgsbewohner" aller Größen (Fliegen, Spinnen,
Hummeln, Murmeltiere, Schneehasen uam) sowie einige Boden- und
Vegetationsprojekte.

Für das 20. Bestandsjubiläum 2013 wird der Förderbeitrag
verdoppelt, so dass heuer 20.000 Euro an Projekte vergeben werden
können. Die Festschrift, die einen Rückblick über 20 Jahre
Glockner-Öko-Fonds gibt, wurde mit heutigem Tag den interessierten
Gästen und Experten - darunter auch die 2. Landtagspräsidentin
Mosler-Törnström, LDir Roland Brunhofer, die BHs Drexler und Wimmer
aus Zell am See und St. Johann, Dekanin Prof. Ulrike Berninger von
der Uni Salzburg, Vorsitzende Brigitte Slupetzky vom Alpenverein,
Präs. Johannes Bauer vom Österreichischen Alpenclub, Präs. Hannes
Minich vom Naturschutzbund Wien, LPDir Franz Ruf, Rot-Kreuz-Gf Sabine
Kornberger-Scheuch, NP-Dir. Wolfgang Urban aus Mittersill/Salzburg,
Biosphärenpark-Dir. Dietmar Rossmann aus Ebene Reichenau/Kärnten,
NSch-Bund-Gf Hannes Augustin, SLT-Gf Leo Bauernberger, Flughafen-Gf
Roland Hermann, Zoo Salzburg-Gf Sabine Grebner und etliche
Bürgermeister und Wissenschafter - übergeben.

Die Vergaberichtlinien können jedes Jahr unter
[email protected] angefordert werden. Einreichfrist jährlich bis
31. März!

Weiteres Bildmaterial finden Sie unter folgenden Link zum Download:
URL: http://2012.fotorush.com/login/partner/
Partner-ID: 16912
Passwort: Glockner

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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