- 19.07.2013, 12:05:43
- /
- OTS0118 OTW0118
Wirtschaftsbund Biach: "Danke SWV für das Belastungs-Geständnis"
WB Wien Direktor fordert von roten Wirtschaftsvertretern mehr Einsatz für die Kleinstbetriebe und erneuert Notwendigkeit der Gebührenbremse
Utl.: WB Wien Direktor fordert von roten Wirtschaftsvertretern mehr
Einsatz für die Kleinstbetriebe und erneuert Notwendigkeit der
Gebührenbremse =
Wien (OTS) - "In einer Aussendung gibt der SPÖ-Wirtschaftsverband nun
endlich zu was ohnedies schon jeder Wirtschaftstreibende ahnte: Die
SPÖ möchte das Eigentum der Unternehmerinnen und Unternehmer
belasten", bezieht sich Alexander Biach, Direktor der Wiener
Wirtschaftsbundes auf die "Bekenner"-Aussendung des
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) zur bundesweiten
Wirtschaftskammer-Kampagne gegen mehr Steuern.
Zusätzliche Brisanz erhält das "Bekenner-Schreiben" des SWVs dadurch,
da es die Forderungen des kürzlich beschlossenen ÖGB-Leitantrags -
der steuerliche Belastungen in der Höhe von 16,2 Mrd. Euro für
Unternehmer vorsieht - verteidigt. Durch eine Erbschafts- und
Schenkungssteuer ab 150.000 Euro, eine Vermögenssteuer, die
Einführung der Maschinensteuer und die Abschaffung der
Gruppenbesteuerung soll das Steueraufkommen der Unternehmen massiv
erhöht werden. Die bundeweite Wirtschaftskammer-Kampagne stellt die
Fakten dazu dar und klärt die Unternehmer über diese Ideen auf. "Der
sozialdemokratische Wirtschaftsverband muss sich entscheiden ob er
dem Steuerrausch erliegt oder auf der Seite der Unternehmer gegen
neue Belastungen kämpfen wird!" meint Biach.
Legitimerweise und vollkommen zurecht kritisiert die
Wirtschaftskammer ebenfalls in ihrer Kampagne die enorm hohe
Belastung der Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer durch Steuern
und die Gebühren der Stadt Wien. Laut einer Ecoquest Umfrage letzten
Mai fordern 70% der Wiener Unternehmer Maßnahmen gegen die
Gebührenbelastungen der Rot-grünen Stadtregierung. "Wer hier
Parteipopulismus vorhält verkennt den Ernst der Lage in der sich die
tausenden Klein- und Kleinstbetriebe gerade in Wien befinden"
verweist Biach auf die 15 Gebührenerhöhungen mit der die rot-grüne
Stadtregierung in den letzten Jahre viele Betriebe aus Wien
vertrieben haben und die für die Wirtschaft 100 Millionen an
Mehrbelastungen bedeuteten.
Biach fordert die roten Wirtschaftsvertreter auf hier endlich die
Parteibrille abzusetzen und sich der Forderung des Wirtschaftsbundes
nach einer Gebührenbremse anzuschließen. "Während Brigitte Jank dafür
eintritt Unternehmen und ihre Arbeitnehmer zu entlasten loben
SPÖ-Wirtschaftsvertreter allen Ernstes diese Belastungen,
unterstützen die geplanten Gebührenerhöhungen der Stadt und fordern
noch zusätzliche Steuern" erbittet sich Biach abschließend mehr
Realitätsbezug und Einsatz der roten Verantwortungsträger für
Anliegen der Gewerbetreibenden. (Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WBW






