Wirtschaftsbund Biach: "Danke SWV für das Belastungs-Geständnis"

WB Wien Direktor fordert von roten Wirtschaftsvertretern mehr Einsatz für die Kleinstbetriebe und erneuert Notwendigkeit der Gebührenbremse

Wien (OTS) - "In einer Aussendung gibt der SPÖ-Wirtschaftsverband nun endlich zu was ohnedies schon jeder Wirtschaftstreibende ahnte: Die SPÖ möchte das Eigentum der Unternehmerinnen und Unternehmer belasten", bezieht sich Alexander Biach, Direktor der Wiener Wirtschaftsbundes auf die "Bekenner"-Aussendung des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) zur bundesweiten Wirtschaftskammer-Kampagne gegen mehr Steuern.

Zusätzliche Brisanz erhält das "Bekenner-Schreiben" des SWVs dadurch, da es die Forderungen des kürzlich beschlossenen ÖGB-Leitantrags -der steuerliche Belastungen in der Höhe von 16,2 Mrd. Euro für Unternehmer vorsieht - verteidigt. Durch eine Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 150.000 Euro, eine Vermögenssteuer, die Einführung der Maschinensteuer und die Abschaffung der Gruppenbesteuerung soll das Steueraufkommen der Unternehmen massiv erhöht werden. Die bundeweite Wirtschaftskammer-Kampagne stellt die Fakten dazu dar und klärt die Unternehmer über diese Ideen auf. "Der sozialdemokratische Wirtschaftsverband muss sich entscheiden ob er dem Steuerrausch erliegt oder auf der Seite der Unternehmer gegen neue Belastungen kämpfen wird!" meint Biach.

Legitimerweise und vollkommen zurecht kritisiert die Wirtschaftskammer ebenfalls in ihrer Kampagne die enorm hohe Belastung der Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer durch Steuern und die Gebühren der Stadt Wien. Laut einer Ecoquest Umfrage letzten Mai fordern 70% der Wiener Unternehmer Maßnahmen gegen die Gebührenbelastungen der Rot-grünen Stadtregierung. "Wer hier Parteipopulismus vorhält verkennt den Ernst der Lage in der sich die tausenden Klein- und Kleinstbetriebe gerade in Wien befinden" verweist Biach auf die 15 Gebührenerhöhungen mit der die rot-grüne Stadtregierung in den letzten Jahre viele Betriebe aus Wien vertrieben haben und die für die Wirtschaft 100 Millionen an Mehrbelastungen bedeuteten.

Biach fordert die roten Wirtschaftsvertreter auf hier endlich die Parteibrille abzusetzen und sich der Forderung des Wirtschaftsbundes nach einer Gebührenbremse anzuschließen. "Während Brigitte Jank dafür eintritt Unternehmen und ihre Arbeitnehmer zu entlasten loben SPÖ-Wirtschaftsvertreter allen Ernstes diese Belastungen, unterstützen die geplanten Gebührenerhöhungen der Stadt und fordern noch zusätzliche Steuern" erbittet sich Biach abschließend mehr Realitätsbezug und Einsatz der roten Verantwortungsträger für Anliegen der Gewerbetreibenden. (Schluss)

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