SP-Bundesgeschäftsführerin Rudas: ÖVP soll sich den Lebensrealitäten von Frauen stellen und nicht unseriöse Politik betreiben

SPÖ steht für fortschrittliche Frauenpolitik

Wien (OTS/SK) - Laura Rudas zeigte sich heute, Montag, erstaunt über das plötzliche Interesse der ÖVP an Frauenpolitik: "In den letzten Jahren ist die ÖVP vor allem durch ihre Abwesenheit oder Blockade aufgefallen was fortschrittliche Frauenpolitik betrifft."****

Rudas erinnerte an die Zeit von Schwarz-Blau als Herbert Haupt zum "Frauenminister" gemacht wurde. "Damit wurde das ganze Ressort ins Lächerliche gezogen. Es ist Doris Bures und Gabriele Heinisch-Hosek zu verdanken, dass hier endlich wieder sachorientierte und mutige Politik betrieben wird. In den letzten Jahren wurde, trotz der bekannten Blockadehaltung der ÖVP in diesem Bereich, viel erreicht:
verbesserter Gewaltschutz, der Onlinegehaltsrechner und der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen sind nur einige der Errungenschaften", führte Rudas aus.

Echte Wahlfreiheit bestehe eben nicht in einseitigen Steuererleichterungen für Wohlhabende. Es bedürfe eines Mixes aus verschiedenen Maßnahmen, wie Sachleistungen, Ausbau von und leichter Zugang zu Betreuungseinrichtungen und Geldleistungen. Frauenpolitik sei eine Querschnittsmaterie, die eigentlich auch die ÖVP-geführten Ministerien betreffen sollte. "Ich wundere mich sehr über den Stil, den die ÖVP hier an den Tag legt. Ist sie Teil dieser Regierung oder spielt sie Oppositionspartei? Als Regierungspartner die Regierungsbilanz schlecht zu machen, ist unseriös", sagte die Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) sn/ah

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