- 10.07.2013, 11:40:27
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FPÖ: Venier: AK-Studie belegt Postenschacher in Wohnungsgenossenschaft NHT
Hannes Gschwentner ist nur die Spitze des Eisberges
Utl.: Hannes Gschwentner ist nur die Spitze des Eisberges =
Wien (OTS) - Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft steht schon seit
geraumer Zeit im Verdacht, ihre Unternehmenspolitik teilweise mehr
als nur parteinah auszurichten. Die Neue Heimat Tirol (NHT) ist eines
der besten Beispiele für den "Versorgungsapparat gemeinnütziger
Wohnbau". "Die Inthronisierung Hannes Gschwentners als zweiter
Geschäftsführer der NHT stellt ohne Zweifel einen vorläufigen
Höhepunkt dieser Entwicklung dar", kritisiert der freiheitliche
Nationalratsabgeordnete Mathias Venier.
Seit langem fordert die FPÖ eine Reform der Genossenschaften im Sinne
der Mieter. Doch bisher stemmten sich die Regierungsparteien dagegen.
Welche gravierenden Missstände bestehen, belegt auch eine aktuelle,
im Auftrag der Arbeiterkammer Tirol verfasste Studie: Der
Personalstand der NHT kletterte demnach im Zeitraum von 2001 bis 2011
von 47 auf 97 Mitarbeiter. Die Anzahl der Wohnungen des Bauträgers
erhöhte sich im selben Zeitraum jedoch nur um ein vergleichsweise
mageres Drittel.
Die Versorgung von Parteigranden wie dem ehemaligen
SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Gschwentner und deren Umfeld
scheine offenbar die Maxime der Unternehmenspolitik zu sein, das habe
jedoch nichts mit Gemeinnützigkeit zu tun: "Während sich besonders
junge Familien und Senioren mit kaum mehr tragbaren Wohnkosten
konfrontiert sehen, macht man sich in manchen Genossenschaften ein
schönes Leben", weist Venier auf erheblichen Reformbedarf hin.
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