• 07.07.2013, 12:37:05
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Katja Petrowskaja ist Gewinner des Bachmann-Preises 2013

LH Kaiser, LR Waldner, LR Holub gratulierten Preisträgern im ORF-Landesstudio

Utl.: LH Kaiser, LR Waldner, LR Holub gratulierten Preisträgern im
ORF-Landesstudio =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Heute, Sonntag, wurden wie jedes Jahr in
öffentlicher Jurysitzung die Preisträger des
Ingeborg-Bachmann-Preises ermittelt. Im 37. Jahr der Tage der
deutschsprachigen Literatur (TDDL) wurden fünf Preise vergeben: Der
Bachmann-Preis, der Kelag-Preis, der 3sat-Preis, der
Ernst-Willner-Preis und der BKS Bank Publikumspreis. Gewinnerin des
Ingeborg-Bachmann-Preises 2013, gestiftet von der Landeshauptstadt
Klagenfurt in der Höhe von 25.000 Euro ist Katja Petrowskaja mit dem
Text "Vielleicht Esther", der von der Ermordung einer Urgroßmutter
durch die Nazis in Kiew erzählt. Petrowskaja wurde 1970 in Kiew
geboren, lebt in Berlin. Sie studierte Literaturwissenschaften in
Tartu (Estland) und promovierte 1998 in Moskau. Die Autorin wurde von
Hildegard Elisabeth Keller zu den TDDL 2013 eingeladen.

LH Kaiser zeigte sich sehr erfreut über den Fortbestand des so
wichtigen Literaturpreises, den er als "Aushängeschild und sichtbare
Bestätigung für den Bildungs- und Kulturauftrag des ORF bezeichnete".
"Ich gratuliere Katja Petrowskaja und allen Preisträgern 2013." Auch
Kulturlandesrat Wolfgang Waldner und LR Rolf Holub verwiesen auf die
Wichtigkeit dieses Preises und gratulierten ebenfalls sehr herzlich.

Die weiteren Preisträger sind: Verena Güntner mit dem Text "Es
bringen" über einen von Höhenangst geplagten 16-Jährigen. Sie erhielt
den mit 10.000 Euro dotierten Kelag-Preis, gestiftet von der Kärntner
Elektrizitäts-Aktiengesellschaft. Der 3sat-Preis, gestiftet vom
Gemeinschaftsprogramm der vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender
ZDF, ORF, SF und ARD in der Höhe von 7.500 Euro ging an Benjamin Maak
mit "Wie man einen Käfer richtig fängt", einer Tragikkomödie eines
Heranwachsenden. Den Ernst-Willner-Preis in der Höhe von 5.000 Euro
bekam Heinz Helle mit "Wir sind schön", einem Text über eine langsam
erkaltende Beziehung. Den BKS Bank Publikumspreis, gestiftet von der
BKS Bank, in der Höhe von 7.000 Euro gewann die österreichische
Autorin Nadine Kegele. Die Vorarlbergerin, die in Wien lebt, las
einen Auszug aus ihrem Roman "Scherben schlucken".

Der Ingeborg-Bachmann-Preis gilt als eine der bedeutendsten
literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Er wird seit
1977 in Erinnerung an die 1926 in Klagenfurt geborene
Schriftstellerin verliehen. Vier Preise (Ingeborg-Bachmann-Preis,
Kelag-Preis, 3sat-Preis und Ernst-Willner-Preis) wurden von der Jury
gekürt, der fünfte (BKS Bank Preis) vom Publikum, das via Internet
abstimmen konnte. Wettlesen und Preisverleihung wurden live von 3sat
übertragen.
(Schluss)

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