FPÖ: Haider zu Crowdfunding: Regierungsparteien vertun letzte Chance auf Lösung der Kreditklemme

Wenn die Arbeiterkammer nicht will, stehen bei der SPÖ die Räder still

Wien (OTS) - "Wenn die Arbeiterkammer nicht will, stehen bei der SPÖ die Räder still", kritisierte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mag. Roman Haider im Zuge der Nationalratsdebatte zum Thema Crowdfunding das Verhalten der SPÖ.

Der von den Regierungsparteien vorgelegte "Minimalkonsens" einer Erhöhung der Prospektpflicht von 100.000 auf 250.000 Euro verdiene diesen Namen nicht, zeigt Haider auf. "In Wahrheit blockiert die Arbeiterkammer unter dem Deckmantel des Anlegerschutzes jede sinnvolle Lösung. Zahlreiche Besprechungen im Vorfeld haben deutlich gezeigt, dass die SPÖ am Gängelband der Arbeiterkammer hängt und einem echten Crowdfunding schlicht und ergreifend nicht zustimmen darf", fasst Haider zusammen. Crowdfunding wäre eine alternative Möglichkeit zur Unternehmungsfinanzierung - vor allem auch um der derzeit herrschenden Kreditklemme zu entgehen und neue Arbeitsplätze zu schaffen, erklärt Haider.

Unter Crowdfunding oder Crowdfinancing wird eine Art der Geldbeschaffung zur Unternehmensfinanzierung abseits von Bankkrediten verstanden. Eigenkapital wird dabei - zumeist in Form von stillen Beteiligungen - zur Verwirklichung von Projekten wie etwa Bürgersolarkraftwerken oder Geschäftsideen (Stichwort Heini Staudinger) von einer Vielzahl von Kapitalgebern gesammelt - meist von Internetnutzern, da zum Crowdfunding vor allem im Internet auf eigenen Plattformen aufgerufen wird.

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