Bundeskanzler Faymann: Unsere Gesellschaft ist daran zu messen, wie sie mit Schwächeren umgeht

Volkshilfe setzt sich mit Benefizgala und "Nacht gegen Armut" für Menschen in Not ein

Wien (OTS) - "Armut darf in einer solidarischen Gesellschaft nicht als Schicksal hingenommen werden. Daher bin ich dankbar, dass sich in Österreich viele Menschen sozial engagieren. Die Volkshilfe leistet dabei einen besonders wichtigen Beitrag, um Menschen in Not zu helfen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann gestern, Donnerstagabend, bei der Volkshilfe Benefizgala im Wiener Rathaus. Die traditionelle Gala war der Auftakt zur "Nacht gegen Armut", die heuer zum neunten Mal stattfand. Das jährliche Benefizkonzert ist Teil der Volkshilfe-Spendenkampagne gegen Armut in Österreich. Schirmfrau der Veranstaltung ist Margit Fischer.

"Die Volkshilfe weist immer mit Recht darauf hin, dass soziale Leistungen wie die Mindestsicherung keine Almosen darstellen, sondern ein Rechtsanspruch sind. Sozialleistungen sind auch eine Frage der Würde und Ausdruck des Respekts, der Menschen entgegengebracht wird. Denn eine Gesellschaft muss immer daran gemessen werden, wie sie mit Schwächeren umgeht", sagte der Bundeskanzler. Armut könne nur dann wirksam bekämpft werden, wenn Chancen gerecht verteilt sind. "Die Fairness in einer Gesellschaft beginnt bei der Bildung, reicht über die Möglichkeiten am Arbeitsmarkt bis hin zu den unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Themen und Möglichkeiten der Teilhabe", so Faymann.

"Ich bin stolz in einem Land leben zu dürfen, das die geringste Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union aufweist. Doch wir müssen unermüdlich daran weiterarbeiten, dass Arm und Reich in unserem Land nicht weiter auseinander klaffen. Und es ist notwendiger denn je, sich in Europa und international für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Ich sehe das als unseren gemeinsamen Auftrag und ich danke heute ganz besonders der Volkshilfe für ihr Engagement im Kampf gegen die Armut", so der Bundeskanzler abschließend.

Fotos von diesem Termin sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

Nedeljko Bilalic
Pressesprecher des Bundeskanzlers
Tel.: (01) 531 15 - 202104, 0664/88 455 330
nedeljko.bilalic@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0001