- 04.07.2013, 09:54:27
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Glaser: Pensionsrechtliche Absicherung von Entwicklungshelfern ist Akt der Fairness
Einstimmige Anpassung des EWH-Gesetzes an aktuelle sozial- und arbeitsrechtliche Situation sowie Entschließungsantrag zum Spekulationsverbot mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen
Utl.: Einstimmige Anpassung des EWH-Gesetzes an aktuelle sozial- und
arbeitsrechtliche Situation sowie Entschließungsantrag zum
Spekulationsverbot mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Gestern wurde im Nationalrat das
Entwicklungshelfergesetz an aktuelle sozial- und arbeitsrechtliche
Situation angepasst, berichtete der ÖVP-Sprecher für
Entwicklungszusammenarbeit, Abg. Franz Glaser. Das 1983 vom
Nationalrat verabschiedete Entwicklungshelfergesetz wurde letztmalig
2009 novelliert und bildete seither die Grundlage für die Entsendung
von Fachkräften ins Ausland durch österreichische
Entwicklungshilfeorganisationen. "Es wurde eine Nachjustierung in
Bezug auf Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit, Reiseversicherung,
Reisekosten, Reintegration und staatliche Familienleistungen sowie
eine Anpassung der Pensionsregelung notwendig", führte Glaser aus.
Weiters werden auch mitreisende Partner von EntwicklungshelferInnen
ein eigenes Arbeitsverhältnis eingehen können.
Die pensionsrechtliche Absicherung der EntwicklungshelferInnen,
welche mit etwa 1.600 Euro festgesetzt wurde, ist ein wichtiger
Schritt, der durch die Pensionsreform notwendig wurde.
EntwicklungshelferInnen sind nunmehr grundsätzlich in dem Maß
abgesichert, wie dies auch für Zivildiener im Ausland gilt. Glaser:
"Es ist ein Akt der Fairness, dass EZA-Fachkräfte nicht mehr
pensionsrechtlich benachteiligt werden."
Die ländliche Entwicklung sowie die Ernährungs- und
Energiesouveränität der Entwicklungsländer sind Schwerpunkte der
Entwicklungszusammenarbeit. Diese Arbeit muss aber durch
Begleitmaßnahmen wie beispielsweise ein Spekulationsverbot im Handel
mit Nahrungsmittel und Rohstoffen ergänzt werden. Um dies
voranzutreiben, gibt es einen ebenfalls einstimmig angenommenen
Entschließungsantrag.
"Unsere Entwicklungshelfer sind hoch qualifiziert, höchst engagiert
und großartige Botschafter Österreichs in vielen Teilen dieser Welt.
Sie leben in Partnerschaft mit den Schwächeren dieser Erde und sind
gleichzeitig oft die einzige Andockstation für österreichische
Besucher und Wirtschaftstreibende. Wir können ihrer Arbeit nicht hoch
genug schätzen", erklärt Glaser abschließend.
(Schluss)
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