- 03.07.2013, 11:34:44
- /
- OTS0093 OTW0093
Med-Fakultät Linz: Für uniko sind noch offene Fragen zu klären
Schmidinger begrüßt die Einbettung in ein Gesamtpaket
Utl.: Schmidinger begrüßt die Einbettung in ein Gesamtpaket =
Wien (OTS) - "Es ist sehr zu begrüßen, wenn Bundesminister Karlheinz
Töchterle die Letztentscheidung über die Errichtung einer
Medizinischen Fakultät an der Universität Linz von der
Meinungsbildung der Mitglieder in der Hochschulkonferenz abhängig
macht", betont der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko),
Rektor Heinrich Schmidinger. Ebenso begrüßt Schmidinger die
versprochene Einbettung des kostspieligen Projekts eines vierten
Standorts für ein Medizinstudium in ein Gesamtpaket, verbunden mit
einer zusätzlichen finanziellen Ausstattung für die öffentlichen
Universitäten. Dessen ungeachtet sieht der Präsident der uniko ebenso
wie der Bundesminister für Wissenschaft und Forschung noch eine Reihe
von Fragen als ungeklärt an.
Rektor Schmidinger erwartet sich daher, dass vor der Sitzung der
Hochschulkonferenz am 10. Juli den Mitgliedern ein genauer Kostenplan
der Medizin-Fakultät Linz vorgelegt wird. "In dem Zusammenhang bin
ich überrascht, dass erstmals aus den Rücklagen des
Finanzministeriums ein mehrstelliger Millionenbetrag für eine
einzelne Universität flüssig gemacht wird", ergänzt der Präsident der
uniko. Auch die für die bestehenden Medizin-Universitäten relevante
Neuregelung des Klinischen Mehraufwandes, die von der
Finanzministerin als Bedingung für eine Realisierung der
Medizin-Fakultät Linz genannt wurde, liege bisher nur als
Absichtserklärung vor. Schmidinger: "Die uniko erwartet sich, dass
diese Beteuerungen nicht dem Wahltermin am 29. September geschuldet
sind. Wir werden auch bei den Mitgliedern einer neuen Bundesregierung
auf die Einhaltung der Zusagen pochen."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | RKO






