- 01.07.2013, 13:13:33
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Österreich Werbung startet zusätzliche Inlands- und Nahmarktkampagne
Wirtschafts- und Tourismusminister stellt nach Hochwasser ein Marketing-Sonderbudget zur Verfügung. Mit der Kampagne "Jetzt. Österreich." sollen Urlaubsbuchungen forciert werden.

Utl.: Wirtschafts- und Tourismusminister stellt nach Hochwasser ein
Marketing-Sonderbudget zur Verfügung. Mit der Kampagne "Jetzt.
Österreich." sollen Urlaubsbuchungen forciert werden. =
Wien (TP/OTS) - Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold
Mitterlehner hat der Österreich Werbung (ÖW) ein Sonderbudget von
500.000 Euro zur Verfügung gestellt, um gemeinsam mit den
Bundesländern spezielle Marketingaktivitäten für die zuletzt von
Hochwasser und Naturkatastrophen betroffene Tourismuswirtschaft zu
setzen. "Unser Ziel ist es, die Buchungssituation kurz- und
mittelfristig zu verbessern. Wir wollen damit sowohl den
österreichischen als auch den deutschen Gast noch stärker für einen
Urlaub bei uns motivieren", begründet Mitterlehner die Kampagne, die
unter dem Motto "Jetzt. Österreich." steht. "Gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten brauchen wir den Tourismus als eine wichtige
Konjunkturstütze. Den Rekord des Vorjahres mit 131.000 Nächtigungen
werden wir heuer nicht verbessern können, aber wir wollen ihn halten.
Daher müssen wir das Vertrauen der Gäste in die Urlaubsdestination
Österreich sichern", so Mitterlehner, der sich bei den Bundesländern
bedankte, die die Kampagne unterstützen und teils das Budget
verdoppeln.
ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba begrüßt die kurzfristig zur
Verfügung gestellten Sondermittel: "Nach dem Hochwasser und den
starken Regenfällen im Mai und Juni ist das Sonderbudget eine
wertvolle Unterstützung für den österreichischen Tourismus. Denn
obwohl die unmittelbaren Spuren des Hochwassers sehr schnell so weit
wie möglich beseitigt wurden, merken wir, dass die Gäste gerade bei
Urlaubsbuchungen in den stark betroffenen Regionen verunsichert sind
und im Moment noch abwartend reagieren." Erschwerend kommt hinzu,
dass wichtige Herkunftsmärkte wie Deutschland oder die Tschechische
Republik selbst vom Hochwasser berührt wurden, was dazu führen
könnte, dass dort wegen persönlicher Betroffenheit eher auf einen
Urlaub verzichtet wird.
Jetzt. Österreich.
Mit der kurzfristig gestarteten Marketingkampagne der ÖW soll der
Branche schnell unter die Arme gegriffen werden. Im Rahmen der
Kampagne werden neben Hörfunk-Spots mit der Botschaft "Jetzt.
Österreich." bei reichweitenstarken Sendern in Österreich und
Deutschland auf der Internetseite www.austria.info/jetzt attraktive,
buchbare Urlaubsangebote in den Mittelpunkt gerückt. Diese
Kampagnenseite wird auf verschiedensten Portalen online beworben.
Begleitende Pressearbeit, Social Media und direkte Mailings an
potenzielle Gäste runden die Marketingaktivitäten ab. "Mit der
zusätzlichen Kampagne wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern das
Potenzial für den heimischen Tourismus am Inlands- und Nahmarkt
bestmöglich ausschöpfen. Und damit auch einen Beitrag leisten, dass
wir trotz diverser Widrigkeiten an das gute Ergebnis des Vorjahres
herankommen können", so Mitterlehner und Stolba.
Hochwasser-Hilfe läuft, Aufräumarbeiten so gut wie abgeschlossen
Neben der zusätzlichen Marketing-Kampagne werden die vom Hochwasser
betroffenen Tourismusunternehmen auch mit zinsfreien ERP-Krediten und
gebührenfreien Haftungen und Garantien unterstützt. "Unser Angebot
ermöglicht die rasche Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes
und die Fortführung des Betriebs", erläutert Mitterlehner. Weitere
Infos dazu gibt es bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank
(ÖHT) unter der Servicenummer 01 515 30 22.
Österreichweit sind die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser
bereits weitgehend abgeschlossen. Während sich die Auswirkungen der
tagelangen Regenfälle in den Bundesländern Vorarlberg, Steiermark,
Kärnten, Burgenland und Wien erfreulicherweise in Grenzen hielten,
wurde der beeinträchtigte R 1 Donauweg in der oberösterreichischen
Donauregion zwischen Passau und Grein innerhalb kürzester Zeit wieder
für Radfahrer freigemacht. Schöner als je zuvor präsentieren sich
auch die Barockstadt Schärding im Innviertel und Steyr am
Nationalpark.
Auch in der niederösterreichischen Donauregion sind die Spuren des
Hochwassers fast vollständig beseitigt. Vor allem in den
Tourismusorten der Wachau, die über einen gut funktionierenden
Hochwasserschutz verfügen, gab es in den Tourismus-Betrieben kaum
unmittelbare Schäden. Das SalzburgerLand und all seine Regionen und
Tourismusbetriebe sind wieder problemlos erreichbar. Die touristische
Infrastruktur konnte fast zur Gänze wiederhergestellt werden.
In der Region Kössen im Tiroler Unterland konnte - trotz großer
Schäden - innerhalb weniger Tage die gesamte Infrastruktur und
Erreichbarkeit wiederhergestellt werden. Unabhängig vom Hochwasser
ist allerdings in Osttirol der Felbertauern nach einem Felssturz noch
voraussichtlich bis Ende Juli gesperrt. Die Zufahrt ist jedoch über
die Großglockner Hochalpenstraße, die Tauernautobahn, die
ÖBB-Tauernschleuse sowie durch das Südtiroler Pustertal bzw. über den
Staller Sattel möglich.
Der Hörfunk-Spot "Jetzt. Österreich" zum Nachhören sowie alle
Unterlagen finden Sie im ÖW-Newsroom unter
http://newsroom.austriatourism.com
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
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