- 28.06.2013, 16:20:12
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ÖH: Linke Viererkoalition engagiert sich weiter für eine starke, politische Vertretung von Studierenden in Österreich
FLÖ, FEST, GRAS und VSStÖ setzen Zusammenarbeit fort
Utl.: FLÖ, FEST, GRAS und VSStÖ setzen Zusammenarbeit fort =
Wien (OTS) - Die Exekutive der Bundesvertretung der Österreichischen
HochschülerInnenschaft (ÖH) wird, wie auch in den letzten zwei
Jahren, aus einer Koalition von FLÖ, GRAS, FEST und VSStÖ bestehen.
"Wir freuen uns sehr über den anhaltenden Wunsch der Studierenden
nach einer ÖH, die ihre Interessen stark vertritt", so Florian
Kraushofer vom Vorsitzteam der ÖH. "Wir werden alles daran setzen,
mehr Studierende in die Arbeit der ÖH einzubinden. Dazu gehört auch
die Direktwahl der Bundesvertretung, die um einiges demokratischer
als das jetzige Wahlsystem ist und die Wahlbeteiligung sicherlich
erhöhen würde. Wir hoffen, dass unsere NachfolgerInnen direkt gewählt
werden."
"Auch diese Exekutive wird sich dem Kampf für einen offenen
Hochschulzugang verschreiben. Die letzte Exekutive hat
Studiengebühren vor den Verfassungsgerichtshof gebracht und
flächendeckende Zugangsbeschränkungen verhindert. Diesen Weg werden
wir weiterführen", so Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam. "Außerdem
hat die Wahl gezeigt, dass sich die Studierenden eine ÖH wünschen,
die weiter ihr allgemeinpolitisches Mandat ernst nimmt. Studierende
sind Teil der Gesellschaft und gestalten diese auch mit. Deshalb
werden wir weiter stark gegen Diskriminierung, Rassismus, Sexismus,
Homophobie und Faschismus auftreten."
"Die derzeit rechtlich schlechter gestellten Studierenden an FHs und
PHs, müssen eine lautere Stimme bekommen. Die Trennung der
Hochschulsektoren bringt Nachteile, vor allem bei der sektoralen
Durchlässigkeit. Wir fordern deshalb weiter einen einheitlichen
Hochschulsektor", betont Bernhard Lahner vom Vorsitzteam. "Die ÖH
wird die Entwicklungen rund um die PädagogInnenbildung und das
LehrerInnendienstrecht weiter kritisch begleiten. Alle PädagogInnen -
vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe - brauchen einen
Masterabschluss."
"Erst vor zwei Tagen hat die ÖH eine Studie präsentiert, die aufzeigt
wie schlecht es um die finanzielle Situation von Studierenden
tatsächlich bestellt ist. Die Kürzung der Familienbeihilfe hat dazu
geführt, dass bereits mit dem 24. Geburtstag die finanziellen
Probleme drastisch zunehmen", so Julia Freidl vom Vorsitzteam. "Wir
werden weiter auf die Rücknahme der Familienbeihilfenkürzung bestehen
und uns für ein treffsicheres Beihilfensystem einsetzen. Neben den
politischen Kämpfen für eine bessere soziale Absicherung, werden wir
aber auch Projekte weiterführen und neue initiieren, um Studierende
im Alltag direkt zu unterstützen."
"Politik, die wirkt. Service, das hilft." Unter diesem Leitbild wird
sich auch das neue Vorsitzteam in den kommenden zwei Jahren für die
Interessen der Studierenden stark machen.
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