• 28.06.2013, 10:01:05
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Nachahmenswerte soziale Gesundheitsprojekte

- Investition in Erfolgsprojekte, nicht in Modellentwicklung - Bessere Gesundheitsversorgung für die Basis der Pyramide

Utl.: - Investition in Erfolgsprojekte, nicht in Modellentwicklung
- Bessere Gesundheitsversorgung für die Basis der Pyramide =

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline möchte den Zugang zu Medizin in den
ärmsten Ländern der Welt verbessern, unter anderem durch die
Unterstützung von besonders vielversprechenden sozialen
Gesundheitsprojekten. In einer Studie wurden erfolgreiche Programme
identifiziert, die übernommen oder adaptiert werden können, um
unnötige Investitionen zur Modellentwicklung zu vermeiden. Ziel ist
eine bessere Gesundheitsversorgung jener vier Milliarden Menschen
weltweit, die weniger als $ 2 pro Tag verdienen - Nachahmen
ausdrücklich erwünscht, daher auch die Veröffentlichung der
Studienergebnisse.

Im Jahr 2010 hat GlaxoSmithKline die Abteilung "Developing
Countries and Market Access" zur Verbesserung des Zugangs zu Medizin
in den 48 ärmsten Ländern der Welt gegründet. Um dieses Ziel zu
erreichen, investiert GSK 20 % des dort erzielten Gewinns direkt
zurück in diese Gemeinschaften, deckelt die Preise mit 25 % der in
England verrechneten Kosten und misst den Unternehmenserfolg anhand
von Volumen, nicht Gewinn. GSK zählt auch zu den großzügigsten
Spendengebern, wobei die größte Herausforderung darin besteht, jene
Projekte zu identifizieren, die sich besonders zur Duplizierung
eignen und die tatsächlich ein Wachstumspotenzial haben.
Um das herauszufinden, hat GSK gemeinsam mit dem International Centre
for Social Franchising die erste umfassende weltweite Studie zur
Identifikation von Innovationen im Gesundheitsbereich, die in
Entwicklungsländern den Zugang zu erschwinglichen Medikamenten
verbessern können, durchgeführt. Dabei wurde ein Manko
offensichtlich: Es wird viel Zeit und Geld in die Entwicklung von
neuen Programmen investiert, obwohl diese Arbeit bereits von anderen
getan wurde und einfach übernommen oder adaptiert werden könnte. Im
Bericht "Identifikation von replizierbaren Gesundheitsmodellen mit
signifikantem sozialen Nutzen" wurden mehr als 900
Gesundheitsprogramme danach bewertet, ob diese Investitionen
erweiterbar und wiederholbar sind. Die Studienergebnisse sind
öffentlich zugänglich, damit auch andere Unternehmen und
Organisationen zielgerichteter investieren und dadurch der Zugang zu
erschwinglicher Gesundheitspflege verbessert werden kann.
Duncan Learmouth, Senior Vice President GSK, Developing Countries and
Market Access: "Diese Forschung war ein erhebliches Unterfangen und
eine sehr schwierige Aufgabe, weil es keine tiefer gehende
Wissensbasis gab, die leicht und öffentlich zugänglich ist. Die
Ergebnisse liefern grundlegende Informationen für uns und Partner,
die mit uns arbeiten wollen, um zu starten, die besten neuen
Programme zu finden und zu unterstützen, und um eine Datenbank
aufzubauen, die den Erfahrungsaustausch zu Modellen und Ansätzen
ermöglicht. Die Studie soll zur Verbesserung der
Gesundheitsversorgung in ressourcenarmen Umgebungen beitragen.
Unsere Absicht, die ärmsten Menschen zu erreichen, wurde durch die
Forschungsergebnisse erschüttert: Es gibt viele Programme zur
Gesundheitsversorgung der Mittelklasse, aber nur wenige für jene, die
unter $ 2 pro Tag verdienen. Darauf wollen wir uns jetzt
konzentrieren."

Studienergebnisse zur Erhöhung von Profitabilität und Wirkung
Die Oxford Said Business School zeigt Wirtschaftsunternehmen im
Rahmen der Studie Möglichkeiten für strategische Partnerschaften im
Rahmen von vielversprechenden Gesundheitsversorgungsmodellen auf, um
die Profitabilität und die Wirkung zu erhöhen. Es gibt einige
herausragende Modelle, die bereits durch zunehmend
wettbewerbsorientierte Investoren kapitalkräftig finanziert werden.
Sie reichen von steigender Mikro-Gesundheitsversicherung in Ostafrika
bis hin zu gestaffelten Preismodellen zur Mutter-Kind-Versorgung in
Indien.

Um den Erfolg von neu entwickelten Gesundheitsmodellen zu
steigern, wird Pharmaunternehmen empfohlen, vorab die eigenen
Kompetenzen mit dem Bedarf von potentiellen Partnern abzugleichen.
Pharmaunternehmen sollten selbst aktiv werden und sich als
erstklassiger strategischer Partner der "Base of the Pyramid" (BoP)
etablieren. Einflussreiche amerikanische Wirtschaftsakademiker
argumentieren, dass Unternehmen durch Güter und Dienstleistungen für
jene vier Milliarden Menschen, die weniger als $ 2 pro Tag verdienen
(diese Gruppe wird als die Basis der Pyramide bezeichnet), dabei
helfen können, die Armut auszumerzen. Gleichzeitig ergeben sich für
Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten (1).

Hervorgehoben wird auch das Potenzial für strategische
Partnerschaften mit Akteuren im Gesundheitswesen und anderen
Sektoren, z.B. dem Mobilfunk. Der veröffentlichte Bericht soll als
Katalysator für den Ausbau von erfolgreichen, sozial wirksamen
Projekten dienen. Die Ergebnisse sind über die Gesundheitsversorgung
hinaus relevant, die angewandten Methoden können für andere Sektoren
leicht angepasst werden.

Referenzen
Bildmaterial Duncan Learmouth:
http://www.flickr.com/photos/wipo/6418005485/

Informationen zur Abteilung "Developing Countries and Market Access":
http://www.developingcountriesunit.gsk.com/Home

Informationen zum International Centre for Social Franchising:
http://www.the-icsf.org/

Informationen zum Bericht "Identifikation von replizierbaren
Gesundheitsmodellen mit signifikantem sozialen Nutzen":
http://www.ots.at/redirect/Bericht

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden
forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert
sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie
ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.

1) Sarah Murray, Financial Times Contributor, Financial Times

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