- 27.06.2013, 14:25:53
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Klikovits: Wehrdienstreform trägt Handschrift der ÖVP
ÖVP-Wehrsprecher: Haben dem Auftrag der Wählerinnen und Wähler entsprochen
Utl.: ÖVP-Wehrsprecher: Haben dem Auftrag der Wählerinnen und Wähler
entsprochen =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Zufrieden ist ÖVP-Wehrsprecher Abg. Oswald
Klikovits über die Wehrpflicht neu, die Innenministerin Johanna
Mikl-Leitner und Verteidigungsminister Gerald Klug heute, Donnerstag,
präsentiert haben. "Der Auftrag der Wählerinnen und Wähler und aller
Menschen, die sich bei der Volksbefragung im Jänner für den Erhalt
der Wehrpflicht ausgesprochen haben, war klar. Diesem Auftrag haben
wir entsprochen und eine Reform auf den Weg gebracht, die den
Wehrdienst attraktiver macht", sagte Klikovits.
Die Reformen trägt für Klikovits "die Handschrift der ÖVP. Und das
ist gut so". Denn bei der geplanten Reform werde dem
12-Punkte-Programm der ÖVP zur Wehrpflicht neu umfassend Rechnung
getragen, freut sich der ÖVP-Wehrsprecher über das im
Koalitionsergebnis enthaltene klare Bekenntnis zu Bundesheer und
Wehrpflicht.
Künftig wird der Wehrdienst so gestaltet, dass dem Anspruch der
Bevölkerung nach Schutz und Hilfe Rechnung getragen werden kann und
dass zugleich die Fähigkeiten und Interessen der Rekruten bestmöglich
berücksichtigt werden. Zudem bietet der Wehrdienst neu
Wahlmöglichkeiten für die jungen Männer und eine Ausbildung nach
ihren Fähigkeiten.
Besonders positiv sieht Klikovits die Wahlmöglichkeiten für die
Grundwehrdiener, sich für "Schutz und Hilfe", "Cyber Sicherheit",
"Militärisches Berufspraktikum" oder "Militärische Spezialisierung"
entscheiden zu können. "Diese Wahlmöglichkeiten sollen
Grundwehrdiener motivieren, sich ihren Fähigkeiten und Interessen
gemäß in den Dienst des Bundesheeres zu stellen", sieht Klikovits
eine positive Zukunft für das Bundesheer und die Grundwehrdiener.
"Wichtig für uns ist auch die Stärkung der Miliz durch Formulierung
eines klaren Grundauftrages, einer klaren Zuordnung von Verantwortung
für Milizverbände, dem Bekenntnis zu regelmäßigen Übungen und zur
gezielten Heranziehung für Einsätze in Österreich."
Nun sei der zuständige Verteidigungsminister gefordert, alle
einvernehmlich festgelegten Reformmaßnahmen rasch umzusetzen. "Wir
haben uns auch darauf verständigt, dass eine erste Evaluierung und
Bewertung Ende 2014 zu erfolgen hat", schloss Klikovits.
(Schluss)
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