JUGENDVERTRETUNG zu Jugendstrategie: Beteiligung junger Menschen stärken!

Die BJV begrüßt die Jugendstrategie, mahnt aber ihre nachhaltige Umsetzung ein.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) begrüßt die von Jugendminister Mitterlehner heute für den Zeitraum 2013 bis 2020 vorgestellte Jugendstrategie für Österreich. "Die Jugendstrategie hat das Potential, Jugendpolitik nachhaltig zu verändern, wenn sie es schafft auch andere Ressorts und die Länder einzubeziehen", so die BJV-Vorsitzende Laura Schoch. Die Einbeziehung der Bundesjugendvertretung von Anfang an ist ein positives Beispiel für die Beteiligung junger Menschen und zeigt, dass gemeinsam viel erreicht werden kann.

Wehrpflichtdiskussion ohne Betroffene

Dass bei der Einbeziehung junger Menschen in Bereiche, die sie angehen, noch großer Aufholbedarf besteht, zeigt das aktuelle Beispiel der geplanten Reformen für Zivildienst und Wehrpflicht, die junge Menschen erst nach Fertigstellung zu Gesicht bekommen haben, so Schoch: "Ernst gemeinte Jugendpolitik sieht anders aus!"

Schoch betont weiter: "Der Ansatz, mit und nicht über Jugendliche zu reden, wird von der BJV seit langem gefordert und muss nun nachhaltig - also auch nach der Nationalratswahl - umgesetzt werden." Daher fordert die BJV bereits jetzt die zukünftige Regierung auf, diesen Weg weiter zu beschreiten. Nur eine nachhaltige Umsetzung der Jugendstrategie kann auch tatsächlich zu mehr Beteiligung junger Menschen führen.

Politische Bildung als Grundvoraussetzung von Jugendbeteiligung

"Damit der Wunsch junger Menschen nach mehr Beteiligung auch umgesetzt werden kann, muss die politische Bildung in Österreich nachhaltig gestärkt werden", mahnt die Vorsitzende. "Jugendorganisationen und -zentren leisten hier bereits einen wertvollen Beitrag, aber ein Ausbau der politischen Bildung als eigenes Schulfach ist schon lange überfällig." Aus diesem Grund setzt die BJV auch stets Informationskampagnen zu Wahlen und anderen Beteiligungsmöglichkeiten auf nationaler und europäischer Ebene um, wie zuletzt mit der "Abstimmungshilfe" zur Volksbefragung über Wehr-und Zivildienst. Eine ähnliche Informationskampagne für die Nationalratswahl 2013 wird von der BJV derzeit geplant und ab August umgesetzt.

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