• 27.06.2013, 14:25:35
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JUGENDVERTRETUNG zu Jugendstrategie: Beteiligung junger Menschen stärken!

Die BJV begrüßt die Jugendstrategie, mahnt aber ihre nachhaltige Umsetzung ein.

Utl.: Die BJV begrüßt die Jugendstrategie, mahnt aber ihre
nachhaltige Umsetzung ein. =

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) begrüßt die von
Jugendminister Mitterlehner heute für den Zeitraum 2013 bis 2020
vorgestellte Jugendstrategie für Österreich. "Die Jugendstrategie hat
das Potential, Jugendpolitik nachhaltig zu verändern, wenn sie es
schafft auch andere Ressorts und die Länder einzubeziehen", so die
BJV-Vorsitzende Laura Schoch. Die Einbeziehung der
Bundesjugendvertretung von Anfang an ist ein positives Beispiel für
die Beteiligung junger Menschen und zeigt, dass gemeinsam viel
erreicht werden kann.

Wehrpflichtdiskussion ohne Betroffene

Dass bei der Einbeziehung junger Menschen in Bereiche, die sie
angehen, noch großer Aufholbedarf besteht, zeigt das aktuelle
Beispiel der geplanten Reformen für Zivildienst und Wehrpflicht, die
junge Menschen erst nach Fertigstellung zu Gesicht bekommen haben, so
Schoch: "Ernst gemeinte Jugendpolitik sieht anders aus!"

Schoch betont weiter: "Der Ansatz, mit und nicht über Jugendliche zu
reden, wird von der BJV seit langem gefordert und muss nun nachhaltig
- also auch nach der Nationalratswahl - umgesetzt werden." Daher
fordert die BJV bereits jetzt die zukünftige Regierung auf, diesen
Weg weiter zu beschreiten. Nur eine nachhaltige Umsetzung der
Jugendstrategie kann auch tatsächlich zu mehr Beteiligung junger
Menschen führen.

Politische Bildung als Grundvoraussetzung von
Jugendbeteiligung

"Damit der Wunsch junger Menschen nach mehr Beteiligung auch
umgesetzt werden kann, muss die politische Bildung in Österreich
nachhaltig gestärkt werden", mahnt die Vorsitzende.
"Jugendorganisationen und -zentren leisten hier bereits einen
wertvollen Beitrag, aber ein Ausbau der politischen Bildung als
eigenes Schulfach ist schon lange überfällig." Aus diesem Grund setzt
die BJV auch stets Informationskampagnen zu Wahlen und anderen
Beteiligungsmöglichkeiten auf nationaler und europäischer Ebene um,
wie zuletzt mit der "Abstimmungshilfe" zur Volksbefragung über Wehr-
und Zivildienst. Eine ähnliche Informationskampagne für die
Nationalratswahl 2013 wird von der BJV derzeit geplant und ab August
umgesetzt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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