• 27.06.2013, 13:23:34
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WKÖ-Fürntrath-Moretti: Kinderbetreuung in den Ferien stellt Eltern vor große Herausforderungen

Frau in der Wirtschaft fordert, Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr zu reduzieren

Utl.: Frau in der Wirtschaft fordert, Schließzeiten von
Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr
zu reduzieren =

Wien (OTS/PWK481) - "Die Betreuungszeiten von Kindern müssen an
moderne Arbeitswelten angepasst werden", fordert Adelheid
Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft
(FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), anlässlich der heute, Donnerstag, veröffentlichen
Kindertagesheimstatistik 2012/2013. Demnach war eine
durchschnittliche Betreuungseinrichtung im Sommer des Vorjahres rund
dreieinhalb Wochen geschlossen. "Das geht eindeutig an der
Alltags-Realität der österreichischen Familien vorbei", so
Fürntrath-Moretti, die 130.000 Unternehmerinnen in Österreich
vertritt.

Frau in der Wirtschaft setzt sich für den Ausbau eines
flächendeckenden, qualitätsvollen und leistbaren
Kinderbetreuungsangebots vor allem für unter 3-Jährige ein. Die
Vorgabe der EU für diesen Bereich, der Österreich trotz
Verbesserungen noch hinterher hinkt, beträgt 33 Prozent.

Kürzlich hat Frau in der Wirtschaft eine Studie zur mangelhaften
Betreuungssituation für diese Altersklasse präsentiert. "Auch hier
haben wir gesehen, dass Ferienzeiten der ganztägigen geführten
Krippen vielfach die Urlaubsansprüche eines oder sogar beider
Elternteile überschreiten. Dieser massive Betreuungsengpass bereitet
gerade auch Unternehmerinnen große Schwierigkeiten", so
Fürntrath-Moretti.

Ähnliche Probleme ergeben sich für die Eltern bei den täglichen
Öffnungszeiten. "Wir fordern daher, die Schließzeiten von
Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr zu
reduzieren und gleichzeitig auch die Öffnungszeiten auf mindesten 50
Stunden pro Woche auszuweiten. Zudem sollen in der nächsten
Legislaturperiode die Vorgaben der EU, für mindestens 33 Prozent der
unter 3-Jährigen Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen,
österreichweit übernommen werden", so Fürntrath-Moretti abschließend.
(SR)

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