WKÖ-Fürntrath-Moretti: Kinderbetreuung in den Ferien stellt Eltern vor große Herausforderungen

Frau in der Wirtschaft fordert, Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr zu reduzieren

Wien (OTS/PWK481) - "Die Betreuungszeiten von Kindern müssen an moderne Arbeitswelten angepasst werden", fordert Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der heute, Donnerstag, veröffentlichen Kindertagesheimstatistik 2012/2013. Demnach war eine durchschnittliche Betreuungseinrichtung im Sommer des Vorjahres rund dreieinhalb Wochen geschlossen. "Das geht eindeutig an der Alltags-Realität der österreichischen Familien vorbei", so Fürntrath-Moretti, die 130.000 Unternehmerinnen in Österreich vertritt.

Frau in der Wirtschaft setzt sich für den Ausbau eines flächendeckenden, qualitätsvollen und leistbaren Kinderbetreuungsangebots vor allem für unter 3-Jährige ein. Die Vorgabe der EU für diesen Bereich, der Österreich trotz Verbesserungen noch hinterher hinkt, beträgt 33 Prozent.

Kürzlich hat Frau in der Wirtschaft eine Studie zur mangelhaften Betreuungssituation für diese Altersklasse präsentiert. "Auch hier haben wir gesehen, dass Ferienzeiten der ganztägigen geführten Krippen vielfach die Urlaubsansprüche eines oder sogar beider Elternteile überschreiten. Dieser massive Betreuungsengpass bereitet gerade auch Unternehmerinnen große Schwierigkeiten", so Fürntrath-Moretti.

Ähnliche Probleme ergeben sich für die Eltern bei den täglichen Öffnungszeiten. "Wir fordern daher, die Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr zu reduzieren und gleichzeitig auch die Öffnungszeiten auf mindesten 50 Stunden pro Woche auszuweiten. Zudem sollen in der nächsten Legislaturperiode die Vorgaben der EU, für mindestens 33 Prozent der unter 3-Jährigen Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, österreichweit übernommen werden", so Fürntrath-Moretti abschließend. (SR)

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