- 27.06.2013, 11:53:22
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Glawischnig: Martin Graf hat mit Rückzug von seiner NR-Kandidatur endlich Konsequenzen gezogen
Martin Graf hätte längst als 3. Nationalratspräsident zurücktreten sollen
KORREKTUR ZU OTS_20130627_OTS0159
Utl.: Martin Graf hätte längst als 3. Nationalratspräsident
zurücktreten sollen =
Wien (OTS) - *** im Titel muss es richtig "Martin Graf" nicht
"Maretin Graf" heissen.***
"Martin Graf war schon lange untragbar. Heute hat er endlich die
Konsequenzen gezogen. Sein Rücktritt als Nationalratspräsident wäre
längst fällig gewesen", sagt Eva Glawischnig, Klubobfrau und
Bundessprecherin der Grünen, zur Meldung, dass Graf nicht mehr für
den Nationalrat kandidieren wird. Martin Graf hat vor und nach seiner
Wahl zum Nationalratspräsidenten nie ein Hehl daraus gemacht, dass er
einem extrem rechten Gedankengut verpflichtet und Mitglied einer
rechtsextremen Burschenschaft ist. SPÖ und ÖVP haben ihn trotzdem zum
3. Präsidenten gewählt, erinnert Glawischnig an die Mitverantwortung
der Regierungsparteien.
Neben den rechten Umtrieben wurden Graf zuletzt vom Oberlandesgericht
Wien in der Causa der Stiftung Meschar 'grobe Pflichtverletzungen'
vorgeworfen. "So jemand sollte nicht nur auf seine Kandidatur
verzichten. Er ist auch als Nationalratspräsident untragbar, selbst
wenn es sich nur mehr um drei Monate handelt", so Glawischnig.
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