• 27.06.2013, 11:46:09
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  • OTS0159 OTW0159

Glawischnig: Maretin Graf hat mit Rückzug von seiner NR-Kandidatur endlich Konsequenzen gezogen

Martin Graf hätte längst als 3. Nationalratspräsident zurücktreten sollen

Utl.: Martin Graf hätte längst als 3. Nationalratspräsident
zurücktreten sollen =

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       --         Diese Meldung wurde korrigiert            --
       --      Neufassung in Meldung OTS0168 vom  27.06     --
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Wien (OTS) - "Martin Graf war schon lange untragbar. Heute hat er
endlich die Konsequenzen gezogen. Sein Rücktritt als 3.
Nationalratspräsident wäre längst fällig gewesen", sagt Eva
Glawischnig, Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen, zur Meldung,
dass Graf nicht mehr für den Nationalrat kandidieren wird. Graf hat
vor und nach seiner Wahl zum 3. Nationalratspräsidenten nie ein Hehl
daraus gemacht, dass er einem extrem rechten Gedankengut verpflichtet
und Mitglied einer rechtsextremen Burschenschaft ist. SPÖ und ÖVP
haben ihn trotzdem zum 3. Präsidenten gewählt, erinnert Glawischnig
an die Mitverantwortung der Regierungsparteien.

Neben den rechten Umtrieben wurden Graf zuletzt vom Oberlandesgericht
Wien in der Causa der Stiftung Meschar 'grobe Pflichtverletzungen'
vorgeworfen. "So jemand sollte nicht nur auf seine Kandidatur
verzichten. Er ist auch als Nationalratspräsident untragbar, selbst
wenn es sich nur mehr um drei Monate handelt", so Glawischnig.

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