• 25.06.2013, 12:17:35
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  • OTS0159 OTW0159

Gemeinnützige begrüßen Sonderwohnbauprogramm

GBV können mit Eigenmittel die Errichtung von zusätzlichem Wohnraum kofinanzieren

Utl.: GBV können mit Eigenmittel die Errichtung von zusätzlichem
Wohnraum kofinanzieren =

Wien (OTS) - Als "wichtige Maßnahme zur rechten Zeit" bezeichnete
Mag. Karl Wurm, Obmann des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen,
das heute von Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger
vorgestellte Programm zur Ankurbelung des Wohnbaus. Vorgesehen ist
die Errichtung von zusätzlich 11.000 geförderten Wohnungen in den
kommenden zwei Jahren. Dafür sollen 276 Mio Euro an die Länder gehen.

Die Gemeinnützigen begrüßen diese Maßnahme und hoffen, dass diese
Mittel in hohem Maße der Finanzierung von preisgünstigen
Mietwohnungen zu Gute kommen. Diese fehlen derzeit vor allem in den
städtischen Ballungsräumen.

Die GBV würden, betonte Wurm, nach Maßgabe der ihnen zur Verfügung
stehenden Mittel ihren Beitrag zu dem Sonderprogramm leisten. Bisher
hätten die Gemeinnützigen als Co-Finanzier unter Ausschöpfung ihrer
Eigenmittel rd. 10% der Baukosten für die Errichtung geförderter
Wohnungen aufgebracht. Wenn die Finanzierung von Neubauprojekten über
die Wohnbauförderung und den Kapitalmarkt so wie bisher erfolge, dann
könnten die Gemeinnützigen mit ihrem Eigenkapital dazu beitragen, das
in Aussicht genommene Volumen von 11.000 Wohnungen "zu stemmen",
streicht der GBV-Obmann hervor.

Für eine Ausweitung der Bauleistung stehen die laufenden Erträge
der Gemeinnützigen sowie Mittel aus der Auflösung des sogenannten
Reservekapitals - das sind nicht im Wohnbau eingesetzte Eigenmittel -
zur Verfügung. Dessen Einsatz soll im Rahmen des Konjunkturpaketes
durch eine Verschärfung der Besteuerung sowie einer Ausweitung der
Einsatzmöglichkeit durch wechselseitige Darlehensvergabe begünstigt
werden. Dieses Reservekapital hat sich in den letzten Jahren v.a. bei
kleineren GBVs durch den Rückgang der Neubauleistung auf rd. 75 Mio
Euro erhöht.

Als "richtiges Zeichen an die Länder" wertet Karl Wurm auch die
Bestimmung, dass die vorgesehenen 276 Mio Euro nur von Ländern
"abgerufen" werden können, die 2013 und 2014 ihr gesamtes gefördertes
Bauvolumen über den Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2011 heben und so
auch demonstrieren, dass sie ihr Bauprogramm tatsächlich ausweiten
wollen.

Jetzt gehe es vor allem darum, rasch mit den Projekten zu starten,
um den gewünschten Konjunkturimpuls zu erzielen und Arbeitsplätze in
der Bauwirtschaft zu sichern, appelliert der GBV-Obmann an alle
Verantwortlichen in der Politik und den Behörden: "An den GBV wird
das sicher nicht scheitern, denn wir haben genug Projekte in der
Lade, mit denen wir sofort beginnen können."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGB

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