Fahrzeugindustrie zeichnet junge Forschung für umweltfreundliche, nachhaltige, sichere Mobilität aus

Preis der Jubiläumsstiftung der Österreichischen Fahrzeugindustrie für ausgezeichnete Diplomarbeiten und Dissertationen bereits zum 29. Mal verliehen

Wien (OTS/PWK447) - Heute, Freitag, zeichnete der Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs zum 29. Mal für die Industrie wertvolle Diplomarbeiten und Dissertationen aus. Dabei wurden 13 Preise im Gesamtwert von 36.000 Euro an Absolventinnen du Absolventen der Technischen Universitäten Wien und Graz sowie der Montanuniversität Leoben und der Johannes Kepler Universität Linz vergeben. Die Namen der Preisträgerinnen und Preisträger sind unter
http://wko.at/fahrzeuge/content_frame/news/preisträger 2013.pdf
zu finden. Damit wurden seit Beginn der wissenschaftlich orientierten Förderungsaktivitäten des Fachverbandes insgesamt 348 Preisträger ausgezeichnet. Die Namen aller seit 1984 Ausgezeichneten findet sich unter dem Link
http://wko.at/fahrzeuge/main_frame/jubilaeumsstiftung/preistraeger.ht
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"Die Fahrzeugindustrie ist ständig gefordert, ihre Lösungen zu verbessern und neue Technologien zu entwickeln. Ich denke hier an Emissions- sowie Kraftstoffreduktion und die damit verbundene zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs, an Fahrzeugsicherheit und an den Fahrkomfort. Diese Innovationsfelder bergen große Chancen für junge Fahrzeugforschung. Die Besten wurden heute ausgezeichnet", so Andreas Gaggl, stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie Österreichs, bei der Preisverleihung. "Weil uns die Qualität der Ausbildung ein besonderes Anliegen ist, investieren wir sehr gerne in unsere Jugend und sind gleichzeitig stolz, dass die Österreichische Fahrzeugindustrie ein zuverlässiger Arbeitgeber ist", ergänzt er.

Mit den jährlich ausgelobten Preisen unterstreicht die Österreichische Fahrzeugindustrie die enorme Bedeutung der technischen Ausbildungssysteme und weist gleichzeitig auf die Stärke der heimischen Industrie im F&E-Bereich hin. Diese gilt es ausbildungsseitig langfristig abzusichern, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Forschungsausgaben je Beschäftigten betragen rund 16.500 Euro, das sind doppelt so viel wie der Rest der Industrie.

Der Vorteil der heimischen Fahrzeugindustrie liegt unter anderem in der Motorenkompetenz, im Allradbereich, im Engineering - und Prototypenbau, in der Fähigkeit neue Technologien und Konzepte rasch umsetzen zu können sowie gleichzeitig Qualität, Sicherheit und Umweltbewusstsein in den Vordergrund zu stellen".

Der Fahrzeugbereich ist in Österreich Schlüsselindustrie und Multiplikator für die österreichische Gesamtwirtschaft. Einschließlich der Zulieferbetriebe sowie der vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche ist jeder 9. Arbeitsplatz in der österreichischen Wirtschaft von diesem Bereich abhängig (370.000 Beschäftigte).

Im Jahr 2012 erwirtschaften 160 Betriebe mit rund 30.000 Beschäftigten einen Produktionswert von 12,3 Mrd. Euro. Damit hat die Österreichische Fahrzeugindustrie einen Anteil von 8.0 % am gesamten Produktionswert der Industrie. Die Fahrzeugindustrie konnte in den letzten 15 Jahren 29 % zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Fotos der Preisverleihung werden in Kürze auf der Homepage:
www.fahrzeugindustrie.at zur Verfügung stehen. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs
Mag. Andreas Gaggl, MSc
Tel.: 05 90 900-4805
E-Mail: kfz@wko.at

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