- 21.06.2013, 09:00:26
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FPÖ-Gradauer: Alpine Insolvenz - Regierung hat Rettung verschlafen
Regierung rettet lieber griechische Banken und lässt heimische Unternehmen in Stich
Utl.: Regierung rettet lieber griechische Banken und lässt heimische
Unternehmen in Stich =
Wien (OTS) - Wieder einmal habe die Regierung versagt, stellte der
freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer am Rande der
Sitzung des gestrigen Hauptausschusses fest. "Dieser Rot-Schwarzen
Bundesregierung fehlt offensichtlich jegliche Wirtschaftskompetenz,
sonst hätten rechtzeitig entsprechende Maßnahmen zur Rettung der
Alpine eingeleitet werden müssen. Es wäre die Aufgabe von
Wirtschaftsminister Mitterlehner gewesen, hier zu vermitteln und
entsprechende Wege zur Sanierung dieses Schlüsselunternehmens zur
finden", so Gradauer.
"Immerhin beschäftigt die Alpine Gruppe 15.000 Menschen im In- und
Ausland. 4.900 Mitarbeiter sind in Österreich direkt von der Pleite
der Alpine betroffen. Dazu kommen 7.500 Arbeitsplätze bei 1.500
Subunternehmen und 1.500 Lieferanten, die möglicherweise mit in den
Konkurs schlittern werden. Rechnet man das hoch, geht es um die
Existenz von 100.000 Leuten", so Gradauer. "Unsere Regierung hätte
das verhindern müssen, um gemeinsam mit der Alpine Wege aus der Krise
zu finden. Haftungen von 150 Mio. Euro hätten gereicht, um der Alpine
die nötige Liquidität zu verschaffen, um durch die Krise zu tauchen.
Aber unsere Bundesregierung rettet anscheinend lieber, irgendwelche
griechischen Banken, anstatt heimische Unternehmen", so Gradauer.
"Jetzt bekommt die PORR möglicherweise den zweitgrößten Baukonzern zu
einem Schnäppchenpreis", mutmaßt Gradauer. Die SPÖ-nahe PORR stehe
schon Gewehr bei Fuß, um die Alpine zu übernehmen. "Die SPÖ war immer
bestens vernetzt mit der PORR und kann sich dann mit den Rettern der
Arbeitsplätze schmücken. Die vielen ÖVP-nahen Zulieferfirmen und
deren Mitarbeiter wird wohl keiner retten", fürchtet Gradauer
abschließend.
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