Cortolezis-Schlager: Universitätsgesetz-Novelle stärkt Mitwirkung der Universitäten bei Standortfragen

Bildungsabkommen mit Brasilien setzt erfolgreichen Kurs der Internationalisierung fort

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit der heute dem Wissenschaftsausschuss vorliegenden Novelle des Universitätsgesetzes (UG 2002) werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine zukünftige Vereinigung von Universitäten und die Errichtung von medizinischen Fakultäten geschaffen. Es wird klargestellt, dass eine Vereinigung von Universitäten nur durch den Bundesgesetzgeber erfolgen kann. "Die Universitätsgesetz-Novelle stärkt die Mitwirkung der Universitäten bei Standortfragen", erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag Katharina Cortolezis-Schlager.

Ein Eckpunkt der UG-Novelle ist die Einräumung eines Initiativrechtes für eine mögliche Vereinigung, welches von den beteiligten Universitäten oder dem Bundesminister für Wissenschaft und Forschung ausgehen kann.

Zusammenarbeit mit Brasilien im Bildungsbereich

Österreich schließt erstmals mit Brasilien ein Abkommen über die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und höhere Bildung ab, das ebenfalls heute im Ausschuss behandelt wird. "Brasilien ist ein aufstrebendes Land und hat großes Interesse, seine Studierenden international auszubilden", unterstrich Cortolezis-Schlager. Mit diesem Rahmenabkommen können Österreichische Hochschulen ins brasilianische Stipendienprogramm "Science without Borders" eingebunden werden und brasilianische Studierende bzw. Wissenschafter/innen in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik aufnehmen. Das Abkommen umfasst konkret einen Vertrag zwischen der Österreichischen Austauschdienst-GmbH (OeAD) auf österreichischer und CAPES (Coordination of Improvement of Higher Education Personel) bzw. CNPq (Brazilian National Scientific and Technological Research Council) auf brasilianischer Seite. "Das Bildungsabkommen mit Brasilien setzt den erfolgreichen Kurs der Internationalisierung fort", so die Abgeordnete.

Wissenschafts-Bilanz 2012/2013

Anlässlich des letzten Wissenschaftsausschusses in dieser Legislaturperiode wies Cortolezis-Schlager auch auf die Fülle von Maßnahmen im Wissenschaftsbereich hin, wie unter anderem die Steigerung des Ressortbudgets, die Änderung des Universitätsgesetzes mit einer Neuregelung der Struktur der Universitätsfinanzierung, eine Neugestaltung der Studieneingangsphase sowie die Novelle zum Tierversuchsgesetz, welche sowohl auf die Forscher als auch die Tiere Rücksicht nehme. Mit der Pädagog/innenbildung Neu wird zudem der Grundstein für eine der modernsten Bildungen und Ausbildungen für Pädagog/innen in Europa geschaffen.
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